Cloud-Angebot einen Monat kostenlos testen

Fujitsu richtet virtuelles Rechenzentrum auf Probe ein

26.07.2011 | Autor / Redakteur: Bernd Schöne / Nico Litzel

„Willkommen in der Cloud“ – den ersten Monat sogar kostenfrei zum Testen.
„Willkommen in der Cloud“ – den ersten Monat sogar kostenfrei zum Testen.

Weil viele potenzielle Kunden beim Schritt in die Cloud noch zögern, richtet Fujitsu nun jedem, der sich registriert, ein virtuelles Rechenzentrum auf Probe ein. Über ein Portal kann sich der Kunde dann seine Wunsch-Infrastruktur per Drag and Drop zusammenstellen. 30 Tage lang kostet die Nutzung des virtuellen Rechenzentrums nichts – erst danach schickt Fujitsu eine Rechnung, aber auch nur dann, wenn der Kunde seine Infrastruktur tatsächlich weiterhin nutzt.

Seit Juni macht Fujitsu auf eine in der Business-IT eher ungewöhnlichen Art Werbung für virtuelle Rechenleistungen: Einen Monat zahlt der Kunde nichts. „In dieser Zeit kann er in Ruhe die Vorteile der Cloud ausprobieren, ohne dass Kosten anfallen“, erläutert Michael Marcks, Senior Marketing Manager Cloud Services bei Fujitsu. Nur so kann er ausprobieren und erleben, ob es etwa bei der Netzwerkverbindung zu Problemen kommt.

Das Angebot richtet sich an alle Firmenkunden innerhalb der EU, deren Länder den Euro eingeführt haben, denn nur in diesen kann Fujitsu zurzeit Cloud-Dienste abrechnen. Kosten fallen zwar erst einen Monat nach dem Starttermin an, aber die Cloud ist ein kommerzieller Dienst und will letztlich bezahlt werden. Die Vorleistungen in Form von virtuell bereitgestellter Infrastruktur, die Fujitsu erbringt, sind somit beträchtlich.

Registrierung über das Service-Portal

Nutzt der Kunde den Dienst nach einem Monat nicht weiter, hat er noch geraume Zeit, sein weiteres Vorgehen festzulegen, ehe Fujitsu die virtuelle Umgebung in Absprache mit dem Kunden wieder löscht. Wer Fujitsus Cloud nutzen will, geht zunächst über das Service-Portal und füllt dort das Anmeldeformular aus.

Fujitsu positioniert sich mit seinem Dienst zwischen Public Cloud und Private Cloud und grenzt sich so von Anbietern wie Amazon ab. „Wir garantieren dem Kunden, dass seine Daten, je nach Vereinbarung, in Deutschland oder Europa gehosted werden und somit den strengen deutschen beziehungsweise europäischen Datenschutz-Richtlinien unterliegen. Damit empfiehlt Fujitsu seine Cloud nachdrücklich auch für unternehmenskritische Anwendungen und stößt somit genau in die Lücke, die fast alle Public-Cloud-Anbieter hinterlassen.

Und wie reagiert der Kunde. „Wir haben schon etliche Trial-Projekte und Anfragen“, erläutert Marcks. Eine zeitliche Begrenzung für das Trial-Angebot gibt es bislang nicht.

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