Hyperkonvergentes Storage Device Eternus CD 10000

Fujitsu und Red Hat kooperieren in Sachen Software Defined Storage

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Rainer Graefen

CD10000, hyperskalierbares Speichersystem mit der Fähigkeit zum verteilten Speichern von Daten
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CD10000, hyperskalierbares Speichersystem mit der Fähigkeit zum verteilten Speichern von Daten (Fujitsu)

Fujitsu und Red Hat haben gemeinsam ein hyperskalierbares Software-Defined-Storage-System für Datenzugriffe im Multi-Petabyte-Bereich entwickelt. Damit, so verspricht der Hersteller, gibt es eine preisgünstige Lösung für Unternehmen mit exorbitanten Anforderungen an Speichersysteme.

Fujitsu und Red Hat haben das „hyperskalierbare“ Software-definierte Speicher-System Eternus CD 10000 für Services-Anbieter und Unternehmen auf den Markt gebracht. Erste Details stehen seit Kurzem im Fujitsu Unternehmensblog.

Das Speichersystem ist seit dem Herbst 2014 auf den Markt. Fujitsu zeigte erste Live-Demonstrationen schon auf der in Frankfurt am Main stattfindenden Veranstaltung Powering the Cloud, sowie auf dem Fujitsu Forum 2014 und auf dem OpenStack Summit.

Das neue Storage-System soll Online-Datenzugriff im Multi-Petabyte-Bereich ermöglichen. Das Multi-Node-System integriert Fujitsu Server- und Storage-Technik mit „Red Hat Inktank Ceph Enterprise Storage“.

Red Hat hatte das hinter dem verteilten Object- und Block-Storage Ceph stehende Unternehmen Inktank im Mai gekauft und vermarktet seitdem seine Unternehmens-Variante der nach wie vor freien Community-Version von Ceph unter der Bezeichnung Ceph Enterprise Storage, sowie Ceph-Varianten für Openstack und Cloudstack. Fujitsu komplettiert das Gesamtsystem aus Red Hats Ceph-Enterprise und Fujitsu-Hardware mit End-to-End-Wartung und professionellen Services.

Die offizielle Zielgruppe

Interessierte Unternehmen können nun eine extrem skalierbare, hochperformante, fehlertolerante Software-definierte-Storage-Umgebung mit überschaubaren Kosten- und Implementationsaufwand austesten. Das Angebot richtet sich vor allem an Service- und Cloud-Anbieter, Forschungseinrichtungen sowie staatliche und öffentliche Einrichtungen mit großen Online-Archiven. Auch Streaming-Dienste, Medienunternehmen und Finanzinstitutionen, die schnellen Zugriff auf Archivdaten sicherstellen müssen, könnten von der Lösung profitieren.

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