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Racetrack-Speicher soll bis 2020 serienreif sein Gewagte Prognose - Nanotechnologie löst Flashspeicher ab

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Einen Blick in die Zukunft wagt eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.: Aufgrund des weltweit rapide wachsenden Speicherbedarfs sind künftig neue Technologien gefragt. Doch Racetrack ist nur eine von vielen zukunftsträchtigen Speichertechniken.

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Nanobasierter Racetrack-Speicher könnte schon bald flashbasierte Medien ablösen.
Nanobasierter Racetrack-Speicher könnte schon bald flashbasierte Medien ablösen.
(eco)

Laut Béla Waldhauser, Leiter der Datacenter Expert Group des eco-Verbands, werden Innovationen künftig eine zentrale Rolle im Speicherumfeld einnehmen. „Verglichen mit heutigen Flashspeichern ermöglichen moderne Nanotechnologien das Hundertfache der aktuell möglichen Speicherdichte und extrem kurze Zugriffszeiten. Die ersten nanobasierten Racetrack-Speicher werden schon 2020 serienreif sein und bisherige Speicherarchitekturen kontinuierlich ablösen“, erklärt er.

Wachsende Ansprüche an Speichermedien

Nach Prognosen von Cisco wird das Datenvolumen im Internet bereits 2016 mehr als 1,3 Zettabyte im Jahr oder rund 110 Exabyte im Monat erreichen. Die Speichermedien müssen dabei mitwachsen. Als Gründe für den massiv zunehmenden Speicherbedarf sieht eco unter anderem die stark angestiegene Nutzung von Cloud-Diensten und die entsprechenden Anforderungen an Rechenzentren sowie die aktuellen Trends rund um das Internet der Dinge.

Bis 2020 sollen mehr als 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein – inklusive dem kontinuierlichen Sammeln und Austauschen von Daten. „Aktuelle Speichertechnologien stoßen in Sachen Datendichte bereits heute an ihre Grenzen. Um langfristig mit den enormen Datenmengen zurechtzukommen, sind neue Technologien und konstante Innovationen ein absolutes Muss“, ist sich Waldhauser sicher.

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