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Virtuelle Linux-Maschinen als "Infrastructure as a Service" (IaaS) zur Miete

Googles EC2-Konkurrent Compute Engine offiziell verfügbar

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Preise VMs

Versprach Google schon in der Preview-Version einen Preisvorteil zu Amazons Cloud-Dienst EC2 (Elastic Compute Cloud) von bis zu 50 Prozent, fallen die Preisunterschiede zur Konkurrenz aufgrund der Preissenkungen zum offiziellen Produktstart noch deutlicher aus. Die Berechnungs-Basis bildet bei Googles Preismodell die so genannte "Google Compute Engine Unit" (GCEU), die außer von der zu übertragenden Datenmenge von der Anzahl der in Anspruch genommenen, bzw. bestellten CPU-Kerne und der Größe des benötigten Festplattenspeichers abhängt.

Betrug der Preis einer GCEU bei der Preview-Version noch 0,053 US-Dollar pro Stunde, was bei der kleinst möglichen virtuellen Instanz von 2,75 GCEU auf 14,5 US-Cent pro Stunde hinaus lief, kostet die kleinste VM, eine Standard-Instanz mit einem Kern und 3,75 GByte Arbeitsspeicher, in den USA ab sofort nur noch 10,4 US-Cent pro Stunde; in Europa dagegen 11,4 US-Cent pro Stunde.

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Die möglichen VM-Typen (Instanzen), z. B. „n1-standard-2“ oder „n1-standard-8“ lassen sich der Tabelle Available Machine Types entnehmen. Neben den VM-Typ „Standard“ offeriert Google außerdem noch die Maschinen-Typen „High Memory“, „High CPU“ und „Shared-Core“ mit im Detail etwas anderer Gewichtung der Ressourcen. Die momentan größte Standard-Variante „n1-standard-16“ mit 16 virtuellen CPU-Kernen und 60 GB Arbeitsspeicher, was einer GCEU von 44 entspricht, hat momentan aber noch Preview-Status und eignet sich für Anwendungen, die sehr hohe Rechenleistungen benötigen. Laut Google stehen für komplexe wissenschaftliche Berechnungen auch mehrere zehntausend Kerne zur Verfügung, theoretisch über 700.000.

Preise Storage

Um mehr als 60 Prozent im Vergleich zur Preview-Version hat Google mit der offiziellen Freigabe dagegen die Preise für seinen Persistent Disk (PD) genannten Block-Storage gesenkt. Der kostet statt wie bisher 10 US-Cent pro GByte und Monat zuzüglich 10 US-Cent für 1 Million IOPS (I/O operation limits per second), ab sofort nur noch 4 US-Cent pro GByte und Monat.

PD-Volumens können darüber hinaus ab jetzt maximal 10 TB groß sein und sind zudem schneller geworden. So lässt sich die momentan schnellste Variante bei 8 CPU-Cores jetzt mit 2.000 statt 250 IOPS lesen und mit 2.400 IOPS statt 600 IOPS schreiben. Die einzelnen Volumes verteilt Google via Raid auf mehrere hundert bis mehrere tausend Festplatten.

Übrigens hat das Unternehmen für seine Compute Engine und für andere seiner Cloud-Dienste wie der App Engine und seinen Cloud Storage im Frühjahr 2013 ein ISO-27001-Zertifikat erhalten, das ein geregeltes Management der Sicherheitsfunktionen nachweist.

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