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Umfrage: Acht Antworten von Boston zu Speichersystemen für den Mittelstand Grafische Oberflächen ohne Expertenmodus provozieren Fehler

| Redakteur: Nico Litzel

Storage-Insider.de sprach mit Norbert Lindermeier, zuständig für Business Development und Product Marketing bei Boston, über Speichersysteme für den Mittelstand.

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Norbert Lindermeier, Business Development & Product Marketing bei Boston
Norbert Lindermeier, Business Development & Product Marketing bei Boston
( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

1. Mit welchem Midrange-System aus Ihrem Portfolio machen Sie den größten Umsatz?

Lindermeier: Die größte Nachfrage besteht aktuell im Zwei-Höheneinheiten-Bereich mit acht bis 24 Terabyte. In Bezug auf die Topologie halten sich NAS und iSCSI ungefähr die Waage.

2. Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

Lindermeier: Auf die Leistung – schneller Datentransfer und -zugriff – auf die Erweiterbarkeit, also Skalierbarkeit, und das Management, also eine einfache Administration.

3. Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Lindermeier: Zu achten ist auf ein hohes Transfervolumen. iSCSI oder Fibre Channel sollten zum Einsatz kommen, kein NAS.

4. Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Lindermeier: Das Management ist über GUIs oft schon zu einfach und verführt zu leichtsinnigen Fehlern. Deshalb ist die strikte Trennung zwischen einem Expertenmodus mit allen funktionalen Feinheiten und Freiheiten und dem Standardmodus, der nur Elementarfunktionen zugänglich macht, empfehlenswert.

5. Warum wird das Speichern von Daten immer billiger?

Lindermeier: Der typische Verlauf einer IT: Die Hardware wird immer billiger oder die Leistung, also die Kapazität, wird immer höher. Das trifft auch auf die Datenspeicherung zu.

6. Ist Unified Storage der Weg zu einem einfacheren Management oder ist ein zentraler Speicherpool mit NAS-Gateways eine bessere Alternative?

Lindermeier: Alle unsere Systeme sind absolut offen. Unified Storage ist dagegen ein proprietärerer Ansatz, den wir nicht verfolgen.

7. Sollten sich das Management und Speichern in der Cloud durchsetzen, brauchen wir dann überhaupt noch Speichersysteme für den Mittelstand?

Lindermeier: Ja! Weil gerade im Mittelstand nach wie vor ein immenser Bedarf nach Inhouse-Lösungen besteht.

8. Haben Sie schon Kunden, die produktive Daten, eine Datensicherung oder die Archivierung von Daten in der Cloud praktizieren?

Lindermeier: In der Projektphase: ja. In der Produktivphase: noch nicht.

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