Samsung SSD 860 QVO

Günstige SSD mit 4-Bit-V-NAND-Chips

| Autor: Klaus Länger

Samsung kombiniert bei der SSD 860 QVO die 4-Bit-MLC- und die V-NAND-Technologie. Die SATA-SSD bietet damit bis zu vier GB Kapazität für relativ wenig Geld.
Samsung kombiniert bei der SSD 860 QVO die 4-Bit-MLC- und die V-NAND-Technologie. Die SATA-SSD bietet damit bis zu vier GB Kapazität für relativ wenig Geld. (Bild: Samsung)

Mit der 860 QVO bringt Samsung eine SSD-Serie, die mit QLC-Technologie eine hohe Kapazität für vergleichsweise wenig Geld liefert. Der koreanische Hersteller möchte die SSD anstelle der HDD bei Consumern als Speichermedium für große Datenmengen etablieren.

Während sich die SSD bei aktuellen Consumer-PCs und Notebooks als Systemlaufwerk durchgesetzt hat, dominiert dort als Speichermedium für große Datenmengen immer noch die pro Gigabyte viel günstigere HDD. Mit der SSD 860 QVO will der koreanische Hersteller nun auch diesen Markt für die SSD erschließen.

Der Massenspeicher im 2,5-Zoll-Format basiert auf V-NAND-Chips mit 4-Bit-MLC-Technologie. Bei diesen QLC-Chips werden vier Bit pro Zelle gespeichert, was die Kapazität erhöht. Die konzeptionell bedingt geringere Geschwindigkeit gleicht der Hersteller mit dem TurboWrite-Verfahren aus. Dieser SLC-Schreibcache nutzt bei der 860 QVO mit einem TB Kapazität bis zu 42 GB als Puffer, bei der Zwei- und Vier-TB-Variante sogar bis zu 78 GB. So soll die SATA-SSD eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 520 MB/s erreichen, die auf dem Niveau des TLC-Modells 860 Evo liegt. Die Leseperformance gibt Samsung mit 550 MB/s an. Als Controller dient der bewährten MJX-Baustein.

Weniger Lebensdauer und niedriger Preis

Die Lebensdauer der QLC-SSDs soll bei der Vier-TB-Version 1.440 Total Bytes Written (TBW) betragen. Sie liegt damit deutlich unter den 2.400 TBW, die der Hersteller für die 860 Evo mit der gleichen Kapazität angibt. In der Praxis dürfte das aber für die Bedürfnisse von Heimanwendern immer noch gut ausreichen.

Für die SSD 860 QVO mit einem TB Speicherplatz gibt Samsung einen Preis von 160 Euro (UVP) an, die Modelle mit zwei und vier TB sollen 310 Euro (UVP) und 620 Euro (UVP) kosten. Damit liegen die Preise deutlich unter denen für die 860 Evo, deren Vier-TB-Variante mit etwa 820 Euro gehandelt wird.

Von den Preisen für Consumer-HDDs ist die 860 QVO allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Denn hier bezahlt man für vier TB Speicherplatz etwa 110 Euro. Dafür sind bei der SSD die Datentransferraten etwa um den Faktor 2,5 höher. Die Samsung SSD 860 QVO soll ab Dezember verfügbar sein.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Partnerportal IT-Business übernommen.

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