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Live Migration virtueller Maschinen und virtuelle Desktops als Dreingabe

Hanse-Vision jongliert mit virtuellen Systemen im Live-Betrieb

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Ummodeln bei laufendem Betrieb

Mehr Dynamik in der Virtualisierung und trotzdem wissen, was sich wo befindet, ist eine Herausforderung. HanseVision fühlt sich im Microsoft-Universum gut aufgehoben. (Archiv: Vogel Business Media)

Das Release 2 des Microsoft Windows Server 2008 bietet Live Migration, also das Verschieben einer virtuellen Maschine zwischen zwei Virtualisierungs-Host-Servern im laufenden Betrieb. Das war die Funktion, die Hanse-Vision benötigte.

Daher aktualisierte das Unternehmen seine Virtualisierungsplattform „Lenovo Think Server“ der „RD“-Serie die entsprechende Enterprise Edition.

Lars Henkel, Regional Leader Think Server kennt den Kunden Hanse Vision. Er versichert, dass Lenovo die Think Server so gut wie möglich auf Virtualisierung abstimmen wird. Ausgestattet mit Intel-Xeon-Prozessoren, böten diese die nötigen Leistungsreserven und die Zuverlässigkeit für einen Server-Setrieb. Zudem liefere Lenovo kostenfrei und auf die Anzahl der Server unlimitierte Softwaremodule wie „Easy-Update“ und „EasyManage“ mit.

Nach Angaben von Geschäftsführer Goebel funktionierte das Upgrade auf den neuen Server in zwei Stunden. Die Vorbereitung lief allerdings über zwei Wochen. Der Effekt: „Der Nutzer merkt gar nicht, dass die virtuelle Maschine auf einen anderen physischen Rechner verschoben wurde“, so Goebel.

Zentraler Speicherplatz für alle virtuellen Maschinen

Voraussetzung für die Live Migration ist ein NAS&iSCSI Storage Server von Transtec als zentraler Speicherplatz für die virtuellen Maschinen. Dieses Shared Storage basiert auf „Windows Storage Server 2008“ von Microsoft und ist mittels iSCSI an die Virtualisierungsplattform angebunden. Der Speicher-Server ist ein spezielles Betriebssystem für Speichersysteme und soll für einen besonders performanten Datenzugriff sorgen.

Der Shared Server benötigt dank der „Single-Instance-Storage“-Technik weniger Speicherplatz: Identische Dateien werden nur einmal physisch gespeichert. Es gibt nur noch eine Instanz, auf die verwiesen wird und Kopien entfallen.

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