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Live Migration virtueller Maschinen und virtuelle Desktops als Dreingabe

Hanse-Vision jongliert mit virtuellen Systemen im Live-Betrieb

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Desktop-Virtualisierung an Bord

Lorenz Goebel, Geschäftsführer der HanseVision GmbH „Live Migration macht das System im Notfall sicherer und spart unterm Strich Stromkosten.“ (Archiv: Vogel Business Media)

Neben der Live Migration virtueller Maschinen bietet der Windows Server 2008 R2 auch Möglichkeiten zur Desktop-Virtualisierung – und zwar mit Bordmitteln, „ohne dass Hanse Vision Anwendungen von Dritten zukaufen muss“, äußert sich Goebel zufrieden.

Bislang konnten die Nutzer über die Terminaldienste von Windows Server 2008 nur den Desktop des Servers oder einzelne Applikationen aufrufen, die auf dem Server installiert waren. Mit den „Remote Desktop Services“ (RDS) des Servers kann Hanse-Vision eine „Virtual Desktop Infrastructure“ (VDI) umsetzen.

Auch komplette Client-Desktops, etwa mit Windows XP oder Windows 7, lassen sich zentral und virtuell zur Verfügung stellen. Jeder Nutzer erhält dann von seinem Client einen persönlichen virtuellen Desktop und kann ihn unabhängig vom Standort nutzen.

Geschäftsführer Goebel freut es: „Das spart gerade in der Buchhaltung und in der Orga, wo wir keine mobilen Clients einsetzen, erheblich Kosten, reduziert den Verwaltungsaufwand und beschleunigte auch unseren Umstieg auf Windows 7, den wir inzwischen komplett abgeschlossen haben.“

weiter mit: Rundum zufrieden

Zusammen mit Microsoft System Center-Tools kann Hanse-Vision seine Systeme flexibler auslasten. Durch die Funktion Live ist es beispielsweise möglich ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen, Lüfter oder Festplatten eines Servers auszutauschen, die Leistung mindern.

Zudem lassen sich die Systeme besser und flexibler auslasten. „Wir können eine virtuelle Maschine im laufenden Betrieb auf einen Host übertragen, der noch Ressourcen übrig hat“, so Goebel. „Das spart unter dem Strich Stromkosten.“

Der Stromspareffekt wird noch verstärkt durch Stromsparfunktionen wie „Core-Parking“ im Windows Server 2008 R2. Damit lassen sich Prozessorkerne in Multicore-CPUs abschalten. Administratoren haben zudem die Option, die Energieeinstellungen von Windows 7-Clients zentral über Gruppenrichtlinien vorzunehmen.

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Doch die Dynamik in der Virtualisierung spart nicht nur Strom, sie hat auch das Potenzial, die Leistung zu steigern. Das gelte etwa für den virtualisierten SQL Server als Datenbank für die Finanzbuchhaltung. Hanse-Vision-Geschäftsführer Goebel setzt hinzu: „Unser Exchange-Mailsystem, die Website und Sharepoint laufen eindeutig schneller.“

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Link: HanseVision

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