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Heatsink | Wärmableitblech

| Redakteur: Gerald Viola

Ein Wärmeableitblech ist ein Gerät, das mit einem Mikroprozessor-Chip verbunden wird, um das Überhitzen des Chips zu verhindern, indem es dessen Hitze absorbiert und in die Luft abgibt.

Ein Wärmeableitblech ist ein Gerät, das mit einem Mikroprozessor-Chip verbunden wird, um das Überhitzen des Chips zu verhindern, indem es dessen Hitze absorbiert und in die Luft abgibt. Im Allgemeinen sollte die Temperatur eines Mikroprozessors unter Volllast nicht über 50-55 Grad Celsius steigen. Bei Intel-Computern wird das Wärmeableitblech entweder auf den Mikroprozessor gesetzt (bei Computern mit einem ZIF-Sockel) oder seitlich vom Mikroprozessor (bei den späteren Pentium Prozessoren, bei denen der Mikroprozessor in den Slot 1-Sockel gesteckt wird). Das Wärmeableitblech wird meist durch Bügel an den Prozessor gedrückt und festgehalten. Um sicher zu gehen, dass das Wärmeableitblech möglichst viel Hitze absorbieren kann, wird eine Wärmeleitpaste aufgetragen, um eine Verbindung zwischen den beiden Geräten zu schaffen.

Wenn man einen Computer oder einen Mikroprozessor kauft, wird das Wärmeableitblech mitgeliefert. Die meisten Wärmeableitbleche sind aus Aluminium und besitzen von der Basis aus ausstrahlende Rippen. Aktive Wärmeableitbleche werden mit einem Lüfter ausgeliefert und oft als Kühlkörper bezeichnet. Passive Wärmeableitbleche werden ohne Lüfter ausgeliefert.

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