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HP ProLiant BL495c als Server-Plattform für bis zu 32 virtuelle Maschinen pro Blade Hewlett-Packard bringt skalierbare Blade-Server für virtualisierte Infrastrukturen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der von Hewlett-Packard vorgestellte ProLiant BL495c basiert auf Quadcore AMD Opteron CPUs und verfügt über 16 Slots für bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher. Bei einem mit 16 BL495c-Einschüben

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HP hat mit dem ProLiant BL495c ein Blade-Sytem speziell für virtuelle Infrastrukturen vorgestellt.
HP hat mit dem ProLiant BL495c ein Blade-Sytem speziell für virtuelle Infrastrukturen vorgestellt.
( Archiv: Vogel Business Media )

HP hat mit dem ProLiant BL495c ein Server-Blade vorgestellt, mit dem bisherige Engpässe beim Speicher und den Netzwerkverbindungen der Vergangenheit angehören sollen. Der Server ist speziell für virtuelle Strukturen ausgelegt, lässt sich auf bis zu 16 Blades skalieren pro Enclosure und unterstützt in dieser Konfiguration bis zu 512 virtuelle Maschinen.

Der von Hewlett-Packard vorgestellte ProLiant BL495c basiert auf Quadcore AMD Opteron CPUs und verfügt über 16 Slots für bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher. Bei einem mit 16 BL495c-Einschüben voll bestückten HP BladeSystem c7000 Enclosure lassen sich damit bis zu 512 virtuelle Maschinen installieren.

Als erstes von HP vorgestelltes Blade unterstützt der ProLiant BL495c die Integration von bis zu zwei SSD-Laufwerken mit einer möglichen Kapazität von jeweils 64 GByte. Folgt man den Angaben von HP verbrauchen die optional erhältlichen Solid State Disks weniger als zwei Watt pro Drive. Für eine performante Netzwerkanbindung sorgen embedded Dual-Port 10Gb Ethernet Controller sowie Switching-Regulatoren.

Klaus Rumsauer, Director Enterprise Server and Storage bei HP hebt bei dem ProLiant BL495c neben der besseren Leistung für virtuelle Maschinen vor allem auch die bessere Verwaltbarkeit virtueller Umgebungen hervor. So ermögliche ein einheitliches Business Service Management für virtuelle und physikalische Ressourcen nicht nur eine verbesserte Planung der Infrastruktur, auch reduziere dies die Komplexität und mögliche Ausfallrisiken.

Der HP ProLiant BL495c ist ab Mitte September 2008 zu einem Einstiegspreis ab 2.023 Euro erhältlich.

Storage-Virtualisierung mit HP StorageWorks 4400 Scalable NAS File Services

Neues aus dem Hause Hewlett-Packard gibt es auch im Bereich der Speichervirtualisierung. So lässt sich das HP StorageWorks 4400 Enterprise Virtual Array (EVA) zu einem virtuellen Speicherpool ausbauen, auf den alle angeschlossenen Server zugreifen können. Mehr zu dem aktuellen Komplettangebot findet sich in einem separaten Beitrag.

Business Service Management à la HP

Parallel zur Ankündigung des Virtualisierungs-Blades BL495c kündigt HP auch neue Komponenten im Bereich Business Service Management (BSM) an. So überwacht der Performance Agent ab Version 4.7 mit nur einem Agenten pro physikalischem Server die Performance-Metriken sowohl der physikalischen als auch aller darauf laufenden virtuellen Maschinen nahezu in Echtzeit. Unterstützt werden die Virtualisierungs-Plattformen VMware ESX Server, AIX PAR, Solaris Zones und HP Integrity VM.

Mit der neue vorgestellten Version 9.0 der Monitoring-Lösung SiteScope ist es außerdem möglich, virtuelle, auf VMware basierende als auch physikalische Systeme ohne Agenten per Fernabfrage zu überwachen. Sämtliche Ergebnisse im Bereich BSM werden dabei in einer Management-Konsole zusammengefasst, dies umfasst auch HPs Operations Agent. Mit Hilfe von Abhängigkeits-Hierarchien sollen damit die Auswirkungen von virtualisierten Infrastrukturen auf Business Services visualisiert werden können.

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