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HP-Produktoffensive zum Jahresbeginn 2009 Hewlett-Packard erneuert die Storage-Produktpalette

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Nico Litzel

Hewlett-Packard hat zum Jahresbeginn zahlreiche Speicherlösungen aktualisiert. Die HP StorageWorks Modular Smart Arrays (MSA) 2300fc wurden erneuert, eine „Low Bandwidth-Replication“ genannte Funktion ergänzt die HP D2D 2500- und 4000-Modelle. Auch das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS), das HP StorageWorks SB1760c Tape Blade und weitere Modelle wurden überarbeitet.

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HP startet ins Jahr 2009 mit einer Storage-Offensive.
HP startet ins Jahr 2009 mit einer Storage-Offensive.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das HP MSA2300fc-G2-Array basiert auf Fibre-Channel-Technik. Das SAN-Array wird vom Hersteller zur Storage-Konsolidierung in mittelständischen Unternehmen und den Zweigstellen größerer Unternehmen empfohlen.

Die überarbeitete G2-Version unterstützt neben x86-basierten Systemen (Windows- und Linux-Server) auch HP Integrity Server mit dem Betriebssystem HP-UX. Das MSA2300fc steht dabei in zwei Varianten zur Verfügung: Anwender können wahlweise 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerke einsetzen. Die Controller der Gehäuse erlauben dabei den Mischbetrieb von Serial Attached SCSI (SAS)- oder SATA-II-Laufwerken.

Beide Varianten erreichen in der maximalen Ausbaustufe 60 Terabyte Rohkapazität – mit insgesamt 60 3,5-Zoll-HDDs (statt vorher 48) oder 99 Festplatten im kleineren Formfaktor. Dadurch erhöht sich auch die Anzahl möglicher Snapshots: Anstatt wie bisher maximal 64 sind es nun 255. Das MSA2300fc G2 ist ab sofort zu einem Listenpreis ab 6.400 Euro erhältlich.

HP D2D2500 und 4000 Backup Systeme mit Low-Bandwidth-Replication

Große Backup-Volumina gestalten eine Replizierung übers WAN teuer. HP hat daher die aktuellen Versionen der HP StorageWorks Disk-to-Disk-Backup-Systeme D2D 2500 und 4000 um eine „Low Bandwidth-Replication“-Funktion ergänzt. Bei dieser kommen Deduplizierungs-Algorithmen zum Einsatz, die redundante Daten durch Pointer auf das Original ersetzen.

Das HP StorageWorks D2D 2500 Backup System sichert automatisiert bis zu sechs Server, das Modell D2D 4000 bis zu 16 Server. Zudem lassen sich diese Modelle nun direkt mit Bandbibliotheken und Autoloadern verbinden. Seit Januar ausgelieferte Systeme enthalten bereits die Replizierungs-Funktionen. Für ältere Systeme steht ein Upgrade zur Verfügung, das pro Lizenz bei der HP StorageWorks D2D 2500 rund 1.400 Euro und bei der HP StorageWorks D2D 4000 rund 4.900 Euro kostet.

Weiter mit der HP VLS9000: Mit einem Knoten anfangen – später skalieren

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