Mit mehrstufigen Architekturen beim Backup Geld sparen

Hewlett-Packard konsolidierte das eigene Unternehmen von 250 auf drei Rechenzentren

10.05.2010 | Redakteur: Rainer Graefen

Wer über Kosten nachdenkt, kommt an einer gestuften Speicherarchitektur nicht vorbei.
Wer über Kosten nachdenkt, kommt an einer gestuften Speicherarchitektur nicht vorbei.

Ob am Ende der Speicherkette ein Bandroboter steht, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen. Beim HP-Backup-Portfolio findet aber jeder die richtigen Komponenten für sein Tiered-Storage-Konzept.

Seit 2009 steigt die Anzahl von Unternehmen die Datenverluste bekannt geben mussten. Schlechter geworden ist die Datensicherheit wahrscheinlich nicht, aber der Gesetzgeber verlangt mit der Einführung des „Datenprangers“, dass Fehlleistungen beim Datenschutz und bei der Datensicherung öffentlich gemacht werden müssen. Danach muss jede Firma den Verlust von Kundendaten in zwei überregionalen Zeitungen bekannt machen.

Kein Unternehmen gerät gerne in eine solche Lage. Doch mit steigendem Datenwachstum und im besten Fall gleichbleibenden Storage-Budgets, werden Datenverluste wahrscheinlicher. Die Investitionen zur Verbesserung der Datensicherheit sind jedoch schwer zu beschaffen, da das Backup in den meisten Firmen solide funktioniert und das Argument „bis heute ist doch nichts passiert“ schwer zu wiederlegen ist.

Backup-Investitionen müssen sich insofern aus sich selbst refinanzieren. Die weitreichende Umsetzung von Service Level Agreements ist hier ein wichtiger Aspekt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fachabteilungen bei der Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten auch im Rechenzentrum umzusetzen. Die Optimierung von Kosten und potenziellem Datenverlust muss z.B. auf die unterschiedlichen Geschäftsprozesse angepasst werden.

Der Wert der Daten

Nicht jede Anwendung muss auf einem Cluster laufen, nicht jede Datei muss dreifach vor Datenverlust geschützt werden. Mit dieser Prämisse lässt sich ohne Einbußen an Datenverfügbarkeit und Datenschutz eine niedrige Kostenstruktur etablieren.

Die IT-Industrie hat diese beiden Gesichtspunkte in den Akronymen RPO (Recovery Point Objective) und RTO (Recovery Time Objective) zusammengefasst. Anders ausgedrückt: wer keine Datenverluste erleiden will, darf nicht nur auf Tape-Technik setzen, und wer im K-Fall schnell und vollständig wieder Online sein will, braucht neben der Tape-Technik noch beschleunigende Verfahren.

Durch den technischen Fortschritt ergeben sich verständlicherweise viele Möglichkeiten zur Konsolidierung. Hewlett-Packard hat dies am eigenen Rechenzentrumsleibe durchexerziert. Vor zwei Jahren zeigte das Unternehmen der ganzen Welt vorbildhaft wie sich 250 weltweit verteilte Rechenzentren auf drei konsolidieren lassen.

Die Reduzierung von Hardware, Personal und Stromkosten hat HP Ausgaben von mehreren Milliarden Dollar erspart. Das gesamte eigene Portfolio aus Hardware und Services kam in dieser Zeit auf den Prüfstand und wurde einem extremen Stresstest unterzogen.

weiter mit: Vorbildliche Konsolidierung

 

HPs Deduplizierungsmethoden

 

Datenschutzreform 2009: Der Datenpranger

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