Scale-out-Cluster-Architektur von Lefthand im neuen Format

Hewlett-Packard packt iSCSI-Speichernetzwerk ins Blade

25.11.2010 | Redakteur: Nico Litzel

Das HP Storageworks P4800 G2 Bladesystem SAN stellt zwischen 63 und maximal 504 Terabyte Netto-Speicherkapazität zur Verfügung.
Das HP Storageworks P4800 G2 Bladesystem SAN stellt zwischen 63 und maximal 504 Terabyte Netto-Speicherkapazität zur Verfügung.

Mit dem auf einer Scale-out-Cluster-Architektur basierenden Speichersystem HP Storageworks P4800 G2 Bladesystem SAN (ehemals Lefthand) bietet Hewlett-Packard erstmals die Funktionen eines iSCSI-Speichernetzwerks im Blade-Format an.

Hewlett-Packards Speichersystem HP Storageworks P4800 G2 Bladesystem SAN auf Grundlage der Lefthand-Cluster-Architektur bietet die Vorteile der P4000-Serie im Blade-Format. Dazu zählen eine vereinfachte Verwaltung und ein umfassendes Lizenzmodell. Nach Angaben von HP ist das Speichersystem durch die Blade-Technik zudem um bis zu 38 Prozent günstiger als traditionelle SANs und verringert den Managementaufwand um bis zu 66 Prozent. Mit „Virtual Connect“ lassen sich die Systeme darüber hinaus virtuell verkabeln, wodurch sich HP zufolge der manuelle Verwaltungsaufwand um bis zu 95 Prozent reduziert.

Zentrale Software vereinfacht die SAN-Verwaltung

Administratoren können alle Managementaufgaben für die komplette IT-Landschaft mithilfe zweier vorinstallierter Werkzeuge bewältigen:

  • Über die Central Management Console (CMC) lässt sich das SAN zentral verwalten. Beispielsweise können über die CMC LUNs, Snapshots und Replizierungen erstellt werden. Darüber hinaus lassen sich über die Konsole auch komplexe Failover-Lösungen definieren und steuern sowie räumlich entfernt installierte P4000-Systeme zentral verwalten.
  • Das zweite Werkzeug, der Onboard Administrator (OA), ist die Sammelstelle für Daten wie beispielweise den Stromverbrauch sowie die Temperatur und erlaubt eine zentrale Verwaltung der einzelnen Hardware-Komponenten des Bladesystems. Zentrale Firmware-Updates werden ebenfalls über den Onboard Administrator vorgenommen.

Beide Werkzeuge sind Bestandteile des Betriebssystems SAN/IQ 9.0, das auf den Systemen der P4800-Reihe vorinstalliert ist. Die aktuelle Version bietet nach Angaben von HP im Vergleich zur Vorgängerversion 8.5 insgesamt 20 Verbesserungen und Erweiterungen. Neu hinzugekommen sind beispielsweise globale Management- und Konfigurationsregeln sowie ein verbessertes Alarm- und Ereignismanagement. Ergänzend konnte Hewlett-Packard die Nettoeffizienz des patentierten Netzwerk-RAID 5 und 6 weiter erhöhen.

Hewlett-Packards Speicherlösung HP Storageworks P4800 G2 Bladesystem SAN ist ab sofort verfügbar. Der Preis für ein System mit 63 Terabyte Netto-Speicherkapazität beginnt bei 190.000 Euro.

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