2,5-Zoll-SAS-Disks, QoS für Anwendungen und flexibles Lizenzwesen

Hewlett-Packard schickt die fünfte StorageWorks-XP-Generation an den Start

28.09.2010 | Redakteur: Nico Litzel

HP StorageWorks P9500 Disk Array: Cloud Computing und Virtualisierung bestimmen HP zufolge die IT-Strategie der kommenden Jahre und führen dazu, dass IT-Systeme konsolidiert werden. Dabei werden Ressourcen in flexiblen Pools gebündelt, aus denen die Anwendungen bedient werden.
HP StorageWorks P9500 Disk Array: Cloud Computing und Virtualisierung bestimmen HP zufolge die IT-Strategie der kommenden Jahre und führen dazu, dass IT-Systeme konsolidiert werden. Dabei werden Ressourcen in flexiblen Pools gebündelt, aus denen die Anwendungen bedient werden.

Hewlett-Packard aktualisiert die auf Hitachi-Hardware basierende StorageWorks-XP-Reihe. Die fünfte XP-Generation, die die Bezeichnung HP StorageWorks P9500 Disk Array trägt, reduziert laut HP den Managementaufwand um 60 Prozent, braucht im Vergleich zu älteren Systemen dank 2,5-SAS-Zoll-Disks nur noch halb so viel Platz im Rechenzentrum und bietet Anwendern umfangreiche Virtualisierungs-, Migrations- und Tiering-Funktionen.

Die neuen Modelle der für Mission-Critical-Umgebungen ausgelegten XP-Systeme passt Hewlett-Packard der neuen Namenkonvention für HP-Speicher an und bringt diese unter der Bezeichnung HP StorageWorks P9500 Disk Array auf den Markt. Die integrierte Verwaltungssoftware-Familie trägt den Namen P9000.

Die StorageWorks P9500 Disk Arrays sind, wie auch die Vorgängermodelle der XP-Reihe, für unternehmenskritische Anwendungen mit höchsten Verfügbarkeitsanforderungen ausgelegt und lassen sich von wenigen Terabyte bis zu 1,2 Petabyte bei einer maximalen Bestückung mit 2.048 Festplatten skalieren.

Anwender können das Array mit Solid State Drives und mit 2,5-Zoll-SAS-Festplatten mit wahlweise 7.200, 10.000 und 15.000 Umdrehungen pro Minute bestücken. Wie bereits bei den bestehenden Modellen der XP-Reihe, für die HP mindesten noch sieben Jahre Service, Support und Ersatzteile bereitstellen möchte, lassen sich auch mit dem neuen Modell die Speichersysteme von Wettbewerbern wie EMC oder IBM in einen virtualisierten Speicherpool von bis zu 247 Petabyte einbinden.

Quality-of-Service für Applikationsdienste

Zum Umfang des StorageWorks P9500 Disk Arrays zählt die Software HP P9000 Application Performance Extender (APEX). APEX ermöglicht es, Speicher für geschäftskritische Anwendungen und für virtuelle Maschinen auf einem einzigen Array vorzuhalten, sodass sich Anwender den Platz- und den Energieverbrauch eines zweiten Systems einsparen können. Zudem lassen sich mit APEX Quality-of-Service-Einstellungen für einzelne Anwendungen und nicht nur für das ganze Speichersystem oder einzelne LUNs festlegen. Unternehmen können dadurch beispielsweise ihren unternehmenskritischen SAP-Anwendungen eine höhere Priorität mit einem definierten Antwortverhalten einräumen als weniger kritischen Büroanwendungen und so die IO-Zugriffe für wichtige Anwendungen optimieren. Die Anpassung der IO-Rate kann auch an die Tageszeit gebunden werden: Beispielsweise lassen sich tagsüber wichtige OLTP- und nachts Backup-Anwendungen beschleunigen.

Weiter mit: Schnellere Zugriffe mit Smart Tiering

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