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2,5-Zoll-SAS-Disks, QoS für Anwendungen und flexibles Lizenzwesen

Hewlett-Packard schickt die fünfte StorageWorks-XP-Generation an den Start

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Schnellere Zugriffe mit Smart Tiering

Bereits seit 2001 unterstützt die XP-Familie das automatische Verschieben von LUNs auf verschiedene RAID-Level. Die Funktion Smart Tiering der Software HP P9000 Smart Tiers führt dieses Konzept fort: Abhängig von der Zugriffshäufigkeit auf die Daten lassen sich beim neuen P9500 Array Datenblöcke ab 42 Megabyte Größe frei zwischen den einzelnen Speicherebene inklusive SSD hin und her verschieben. Smart Tiers unterstützt dadurch nach Angaben von HP Kunden wesentlich dabei, die Kosten und die Leistung entsprechend den Geschäftsanforderungen zu proirisieren. Zudem verbessere die Software die Leistungsfähigkeit der Applikationen, indem sie über 100.000 Ein-/Ausgabeoperationen pro Sekunde in einem einzigen Server-Schrank ermöglicht.

Flexiblere Betriebskosten mit „Meter based Software Licensing“

HP bietet für das StorageWorks P9500 Disk Array ein neues, verbrauchsabhängiges Lizenzmodell an, mit dem Unternehmen ihre Betriebskosten flexibilisieren und die Lizenzen am tatsächlichen Bedarf ausrichten können. Viele Funktionen, etwa eine Leistungsanalyse oder eine Erstellung von umfangreichen Kopien, werden häufig nur sporadisch benötigt, binden aber Lizenzen dauerhaft. Durch HPs neuen Ansatz werden die Lizenzen tageweise und nach Volumen zugeordnet und abgerechnet. Wird zum Beispiel einmal im Monat eine Kopie des Produktivsystems erzeugt, so wird das entsprechend der Kapazität und der Zeit in der Lizenz berücksichtigt.

Überarbeitete Verwaltungskonsole

Ebenfalls neu gestaltet wurde die Verwaltungskonsole des P9500-Speichersystems. Die in Zusammenarbeit mit Hitachi Data Systems entwickelte Web-basierende Konsole ist eng in die Firmware des Speichers integriert und orientiert sich beim Aufbau nach Angaben von HP stärker an der Aufgabenstellung und weniger an technischen Details.

So verfügt die Konsole über zahlreiche Assistenten, die eine Hilfestellung geben. Administratoren werden anhand von vorgegebenen Schrittfolgen durch die Verwaltungsfunktionen geführt, wodurch sich die Konfiguration vereinfachen soll. Ferner lassen sich eine kontextsensitive Hilfe und Hinweise einblenden. Auftragslisten (Job Queues) und Preview-Operationen erlauben auch eine parallele Bearbeitung durch mehrere Administratoren. Die erzeugten Verwaltungsskripte werden dabei automatisch einer Fehlerprüfung unterzogen.

Das StorageWorks P9500 Disk Array ist nach Auskunft von HP ab sofort verfügbar. Den Einstiegs-Listenpreis gibt das Unternehmen mit 350.000 Euro an.

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