Tape-Einstiegslösung für kleine und mittelständische Unternehmen

Hewlett-Packard verdoppelt Kapazität von Digital Audio Tape

25.11.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Hewlett-Packard bietet die aktuelle DAT320-Generation wahlweise mit USB-2.0- oder SAS-Schnittstelle an.
Hewlett-Packard bietet die aktuelle DAT320-Generation wahlweise mit USB-2.0- oder SAS-Schnittstelle an.

Hewlett-Packard baut das Angebot im Bereich Datensicherung für kleine und mittelständische Unternehmen aus. Neu im Portfolio ist Digital Audio Tape (DAT) mit 320 Gigabyte Kapazität. Darüber hinaus kann das bestehende Dedup-Speicherprodukt D2D Backup System nun flexibel als NAS oder Virtual Tape Library fungieren. Und zu guter Letzt stattet HP die iSCSI-SAN-Systeme Lefthand P4000 mit einer Snapshot-Funktion aus.

Kooperationspartner Tandberg Data hatte vor Kurzem bereits angedeutet, dass DAT320 noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Nun stellt Hewlett-Packard das jüngste Mitglied der im Tape-Einstiegsbereich angesiedelten DAT-Familie vor. Die aktuelle Generation sichert mit 320 Gigabyte bei einer Kompressionsrate von 2:1 doppelt so viele Daten wie das Vorgängermodell DAT160. Bei den Schnittstellen können Kunden zwischen USB 2.0 oder SAS wählen. Darüber hinaus unterstützen die Geräte eine Hardware-basierende Verschlüsselung. Das Produkt ist laut HP ab sofort verfügbar, der Listenpreis beginnt bei 616 Euro.

HP D2D Backup System und HP Lefthand P4000

Hewlett-Packard hat den Funktionsumfang bestehender Backup-Produkte ausgebaut. So kann das HP D2D Backup System, eine Backuplösung, die Deduplizierung beherrscht, nun auch auf Basis von NAS über das Common File Internet System oder das Network File System gesichert werden und lässt sich flexibel als Virtual Tape Library oder NAS einsetzen. D2D-Backup-Systeme mit erweitertem Funktionsumfang werden ab Dezember ausgeliefert. Auch Bestandskunden sollen in Form eines Updates auf der HP-Seite (Rubrik „Support & Treiber“) in den Genuss des erweiterten Funktionsumfangs kommen.

Snapshots für Lefthand P4000

Die für iSCSI-Umgebungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen konzipierten HP-Lefthand-P4000-Produkte stattet der Hersteller nun zusätzlich mit einer Snapshot-Funktion aus. HP zufolge lassen sich mit Snapshots die Recovery-Zeiten verkürzen, da diese innerhalb von Applikationen laufen. Zudem können Administratoren nun jederzeit Datensätze innerhalb einer Applikation über die Benutzeroberfläche der Lefthand-P4000-Systeme abfragen, sodass sich der Verwaltungsaufwand reduziert und sich Daten bei Stör- oder Ausfällen schneller wiederherstellen lassen. HP-Lefthand-P4000-Systeme sind ab einem Listenpreis von 9.500 Euro erhältlich.

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