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Enterprise-HDD mit Helium-Füllung HGST stellt 10-Terabyte-Festplatte vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Mit der Ultrastar Archive Ha10 hat HGST die erste Festplatte der Enterprise-Klasse mit zehn Terabyte Speicherkapazität vorgestellt. Das Laufwerk ist für „aktive Archivierungsanwendungen der nächsten Generation“ konzipiert.

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HGST hat eine neue 10-TB-Festplatte für Archivierungsaufgaben vorgestellt.
HGST hat eine neue 10-TB-Festplatte für Archivierungsaufgaben vorgestellt.
(Bild: HGST)

Das Laufwerk kombiniert HGSTs HelioSeal-Plattform mit Host-verwalteter Shingled-Magnetic-Recording-Technologie (SMR). Letztere ermöglicht durch die überlappende Platzierung der Datenspuren höhere Speicherdichte bei gleichbleibender Fläche des Datenträgers. HGST hat das sequentielle Schreibverhalten der Laufwerke auf den Einsatz in Rechenzentren und die Arbeitsbelastung bei aktiver Archivierung abgestimmt.

Zuverlässige Enterprise-HDD

Der Hersteller setzt bei der Ultrastar Archive Ha10 auf Zuverlässigkeit und Datenintegrität. Die MTBF beträgt laut HGST zwei Millionen Stunden, die UBER-Rate („Unrecoverable Bit Error“) liegt bei 10-15.

Zudem ist das Laufwerk gegen rotationsbedingte Vibrationen geschützt und wird mit einer beschränkten fünfjährigen Garantie ausgeliefert. Der erste Rollout wird bei Cloud- und OEM-Kunden erfolgen.

Da die 10-Terabyte-Festplatte kein Drop-in-Replacement für existierende Enterprise-Laufwerke ist, müssen die entsprechenden Anwendungen und Speicherlösungen möglicherweise erst noch angepasst werden.

„Indem wir heute in SMR-Technologien investieren, vermeiden wir Mehraufwand und –kosten für zukünftige SMR-Entwicklungen und verschaffen unseren Kunden einen Time-to-Market-Vorsprung bei allen aktuellen und künftig erhältlichen hochkapazitiven Festplatten“, erklärt Brendan Collins, Vice President des Produktmarketings von HGST.

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