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AMS-2000-Reihe mit Aktiv-Aktiv-Controller zur dynamischen Lastverteilung und SAS-Architektur Hitachi Data Systems stellt Midrange-Speicherplattform der nächsten Generation vor

| Redakteur: Nico Litzel

Hitachi Data Systems (HDS) erweitert die Adaptable-Modular-Storage-Reihe (AMS) um die drei Modelle 2100, 2300 und 2500, die die Lücke zwischen den bestehenden Midrange-AMS-Speichersystemen und der Enterprise-Lösung Universal Storage Platform (USP) verkleinern.

Hitachi hat die Adaptable-Modular-Storage-Reihe überarbeitet und mit einer SAS-Busarchitektur sowie einem Aktiv-Aktiv-Controller zum Load Balancing ausgestattet.
Hitachi hat die Adaptable-Modular-Storage-Reihe überarbeitet und mit einer SAS-Busarchitektur sowie einem Aktiv-Aktiv-Controller zum Load Balancing ausgestattet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die AMS-2000-Reihe umfasst die drei Modelle AMS 2100, 2300 und AMS 2500. Diese bieten im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine bis zu viermal höhere Leistung. Wie auch bei den bereits bestehenden AMS-Systemen, die vorerst noch weiter angeboten werden, verspricht HDS eine Verfügbarkeit von Load Balancing und Online-Aktualisierung des Microcodes ausgestattet. Das ermöglicht im Gegensatz zu herkömmlichen asymmetrischen Architekturen eine „Spitzenleistung für Storage-Systeme ohne zusätzlichen Administrationsaufwand“ und „ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs“, so der Hersteller.

Ein weiteres Novum der AMS-2000-Serie ist die SAS-Backend-Architektur, die die klassischen Engpässe des Arbitrated-Loop-Designs aufhebt. Sie unterstützt bis zu 32 hochleistungsfähige 3-Gbit/s-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen vom Controller zu den Festplatten. Bei den Festplatten können Anwender sowohl SAS- als auch SATA-II-Festplatten einsetzen. Auch ein Mischbetrieb ist möglich, allerdings müssen in einer RAID-Gruppe Disks des gleichen Typs eingesetzt werden.

Vereinfachte Verwaltung

Die bisherigen AMS-Speichersysteme arbeiten mit der Verwaltungsoberfläche Hitachi Storage Navigator Modular. In den Modellen der 2000er-Serie kommt der Nachfolger Storage Navigator Modular 2 zum Einsatz, der Anwendern die Bedienung noch weiter erleichtern soll. So unterstützen Wizards Anwender bei der Einrichtung und Konfiguration der Speichersysteme. Darüber hinaus haben Administratoren hier die Möglichkeit, auf Wunsch selbst Updates und Systemwartungen durchzuführen.

Das Modell AMS 2100 fasst bis zu 120 SAS- oder SATA-II-Festplatten, bietet zwischen vier und acht GigabyteCache und stellt vier Fibre-Channel- oder iSCSI-Host-Anbindungen zur Verfügung. Unterstützt werden 512 Hosts und bis zu 2.048 LUNs. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 31.500 US-Dollar.

Das Modell AMS 2300 bietet die doppelte Kapazität. Hier beginnen die Preise bei etwa 47.500 US-Dollar. Das dritte Gerät AMS 2500, das bis zu 480 SAS- oder SATA-II-Disks aufnimmt und Anwendern bis zu 472 Terabyte Kapazität zur Verfügung stellt, wird voraussichtlich gegen Jahresende verfügbar sein. Der Einstiegspreis liegt bei 81.500 US-Dollar.

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(ID:2017124)