Suchen

Anwendungen in virtuellen Umgebungen effizienter einsetzen Hitachi Data Systems und Microsoft automatisieren das Rechenzentrum

| Redakteur: Nico Litzel

Hitachi Data Systems (HDS) und Microsoft vertiefen die Zusammenarbeit. Der Speicherhersteller vertreibt künftig die Produkte Microsoft Windows Server 2008 R2, Microsoft System Center Suite und Microsoft SQL Server 2008. Gleichzeitig hat HDS die Hitachi Unified Compute Platform angekündigt. Diese wird Software-, Server- und Storage-Produkte des Herstellers mit Infrastruktursoftware von Microsoft, Hyper-V-Virtualisierungstechnik, SQL-Server-Datenbanken und Netzwerk-Produkten kombinieren.

Firma zum Thema

Jürgen Krebs, Director Business Development Germany bei Hitachi Data Systems
Jürgen Krebs, Director Business Development Germany bei Hitachi Data Systems
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Unified Compute Platform, die Anfang 2011 verfügbar ein soll, wird auf der Universal Storage Platform V (USP V) basieren. Weitere Komponenten sind Bladeserver sowie Ethernet- und Fibre-Channel-Komponenten des Herstellers. Bestandteil des neuen Angebots ist die Orchestration Software, eine nach Angaben von Hitachi speziell entwickelte Softwareschicht. Diese ermöglicht ein automatisiertes End-to-End-Management aller Server-, Storage-, Netzwerk- und Anwendungsprozesse mithilfe eines vereinfachten Managementportals.

Wesentlicher Bestandteil des Angebotes ist die enge Integration von Microsoft-Software. Bereits das Basis-Set der Unified Compute Platform soll den System Center Operations Manager, den System Center Virtual Machine Manager sowie Windows Server 2008 R2 mit Hyper-V enthalten.

Virtualisierung

Storage- und Servervirtualisierungslösungen werden von der USP V, Hitachi Dynamic Provisioning und dem Hitachi Storage Cluster für Microsoft Hyper-V zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Microsoft Hyper-V und Hypervisors von VMware unterstützt.

Die Hitachi Unified Compute Platform soll Unternehmen dabei unterstützen, „ihre End-to-End-Prozesse für kollektive Rechenzentren-Ressourcen als einzige Einheit zu managen und dabei an den Geschäftsprozessen ausgerichtet zu sein“, so HDS. Mit einem automatisiertem, umfassenden und vereinfachten Management reduziere die Unified Compute Platform Time-to-Market- und Betriebskosten. Zudem verbessere sie die Agilität und ermögliche unter Berücksichtigung von Private und Public Clouds eine Nutzung von dynamischen Rechenzentren.

„Gemeinsam mit Microsoft adressieren wir Kundenherausforderungen, indem wir das Rechenzentrum aus der Business-Process-Perspektive betrachten und Innovationen in allen Bereichen und für alle Komponenten fördern“, sagt Jürgen Krebs, Director Business Development Germany bei Hitachi Data Systems. „Mit der Hitachi Unified Compute Platform steht Kunden eine automatisierte, virtualisierte, ,cloud ready’ und zukunftsfähige Rechenzentrumsinfrastruktur zur Verfügung, die den einzigartigen Vorteil einer flexiblen Grundlage bringt – für langfristiges Wachstum und Nachhaltigkeit.“

(ID:2044534)