Kühle Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und zwei Terabyte Kapazität

Hitachi macht die SATA-Festplatte reif für das Rechenzentrum

13.08.2009 | Redakteur: Rainer Graefen

Hitachis SATA-Festplatte A7K2000 hat nicht nur 2 TByte Kapazität, sondern ist anders als die klassische SATA-Festplatte für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Hitachis SATA-Festplatte A7K2000 hat nicht nur 2 TByte Kapazität, sondern ist anders als die klassische SATA-Festplatte für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Leser, die sich wundern, dass Hitachi als erstes Unternehmen eine Festplatte mit zwei Terabyte produziert, sollten ihren Blick auf das Wort Enterprise lenken. Der Hersteller verspricht, dass die Festplatte für den Dauerbetrieb im Rechenzentrum ausgelegt ist. Unser Produktvergleich in der Bildergalerie zeigt die Stärken und Schwächen von Terabyte Festplatten bei Hitachi, Samsung, Western Digital und Seagate auf einen Blick.

Hitachi Global Storage Technology (HGST) erklärte heute, dass das Unternehmen ab sofort die branchenweit erste Enterprise-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und zwei Terabyte Kapazität ausliefert.

Die Ultrastar A7K2000 mit MTBF-Zeiten („Mean-Time-between-Failure“, Durchschnittszeit zwischen Ausfällen) von 1,2 Millionen Stunden ist für anspruchsvolle Nearline-Applikationen ausgelegt.

Für SAS-/SATA-Mischbetrieb geeignet

Die Ultrastar A7K2000 basiert auf dem gleichen Design wie das Modell Ultrastar A7K1000, die damals erste SATA-Festplatte mit der Kapazität von ein TB. Die Hitachi Ultrastar A7K2000 kann problemlos in neue und vorhandene Storage-Systeme integriert werden.

Sie ermöglicht höhere Kapazitätsdichten und niedrigere Stromkosten bei gleichem Formfaktor. Die speziell für Großunternehmen konstruierten Ultrastar-SATA-Laufwerke verwenden die von Hitachi patentierte RVS-Sensor-Technologie (Rotational Vibration Safeguard), die die Festplattenleistung in RAID-Arrays und Rack-Systemen optimiert.

Mit 7.200 Umdrehungen pro Minute bietet die Hitachi Ultrastar A7K2000 eine bessere Gesamtleistung als kapazitätsoptimierte Platten mit niedrigerer Umdrehungszahl.

Fünf Schritte zum Stromsparen

Im Vergleich zur Ultrastar A7K1000, der direkten Vorgängerplatte der letzten Generation, bietet die A7K2000 eine Verbesserung um 155% bei den Dauerdatentransferraten und eine Verbesserung von 120% beim Parameter Watt-pro-Gigabyte.

Dank fünf verschiedener Stromsparmodi (Advanced Power Management) sinkt der Stromverbrauch um 36 Prozent während des Leerlaufs. Im Leerlauf werden weniger als ein Watt Verbrauch im Standby/Sleep Modus benötigt.

Datenschutz aktivierbar

Die Ultrastar A7K2000 besitzt auch eine BDE-Option (Bulk Data Encryption). Sofern aktiviert, sorgt die Hitachi BDE-Implementierung dafür, dass alle Daten beim Schreiben mit einem privaten Schüssel chiffriert werden. Beim Auslesen werden die Daten automatisch entschlüsselt.

Im Gegensatz zu anderen, Software-basierenden Verschlüsselungslösungen ist die BDE-Implementierung von Hitachi Hardware-basierend und beeinträchtigt die Systemleistung nicht.

Durch die BDE-Option vereinfacht sich am Produkt-Lebensende die Ausmusterung der Festplatte: Ohne Encryption-Schlüssels werden alle Daten unlesbar, so dass ein zeitintensives Überschreiben der Daten mit verschiedenen Mustern entfällt.

Die Ultrastar A7K2000 mit zwei TByte wird ab sofort weltweit mit einer Garantie von fünf Jahren ausgeliefert.

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