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Kroll gibt Tipps zum sicheren Datentransport in der Urlaubszeit Hochsaison für Datenverlust bei mobilen Geräten

| Redakteur: Martin Hensel

Zur Urlaubs- und Sommerzeit steigt das Risiko von Datenverlusten bei mobilen Geräten, warnt der Datenretter Kroll Ontrack. Hohe Temperaturen, Transportschäden, unsachgemäße Lagerung oder Blitzschlag erhöhen das Risiko von Defekten. Kroll gibt daher einige Ratschläge, wie sich unliebsame Überraschungen vermeiden lassen.

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Kroll Ontrack gibt Tipps zum Schutz vor Datenverlust im Sommer.
Kroll Ontrack gibt Tipps zum Schutz vor Datenverlust im Sommer.
( Archiv: Vogel Business Media )

Kroll Ontrack verzeichnet seit Beginn der Sommerreisewelle einen kontinuierlichen Zuwachs der Datenrettungsaufträge. Viele Urlauber packen mobile Endgeräte wie Notebooks, Digitalkameras oder MP3-Player ins Reisegepäck - und werden möglicherweise unerwartet mit dem Verlust von Daten konfrontiert.

Grund dafür sind neben Diebstahl vor allem äußere Einflüsse. Dazu zählen hohe Temperaturen, Transportschäden, unsachgemäße Lagerung oder manchmal sogar Blitzschlag. Aus diesem Grund hat Kroll einige Verhaltensregeln zum Schutz vor Datenverlust in der heißen Jahreszeit veröffentlicht.

Hitze sorgt für defekte Hardware

Auf keinen Fall sollten mobile Geräte, vor allem Notebooks, extremer Hitze ausgesetzt werden. Die Aufbewahrung in einem unbelüfteten Auto bei sommerlichen Temperaturen ist ein typisches Szenario. Zu den daraus entstehenden Schäden zählt beispielsweise die wärmebedingte Ausdehnung des Schreib-/Lesekopfes einer Festplatte. Digitale Informationen werden dann nur noch fehlerhaft oder gar nicht mehr eingelesen.

Gerade bei leistungsfähigen Notebooks entsteht viel Abwärme, die entsprechender Kühlung bedarf. Insbesondere bei hohen Außentemperaturen können thermische Probleme durch Dauerbetrieb entstehen. Im Sommer sollte daher auf einen Standplatz mit ausreichender Frischluftzufuhr geachtet werden.

Backup rettet Urlaubsfotos

Ist die Speicherkarte der Digicam voll, wandern die Fotos oft abends im Hotel auf ein mitgebrachtes Notebook. Dabei sollten Anwender auch im Urlaub nicht auf ein Backup verzichten. Eine Sicherungskopie auf eine USB-Festplatte oder der Einsatz eines Online-Backupdienstes kann viel Ärger ersparen.

Im Urlaub ist zudem das Risiko von Wasserschäden größer: Ein verschüttetes Getränk oder eine ausgelaufene Flasche im Gepäck sorgen schnell für defekte Geräte. Sorgfalt beim Packen und bei der Platzierung des kühlen Getränks sorgen für mehr Sicherheit.

Vorsichtiger Transport

Gerade Notebooks sind bei nachlässigem Transport schadensanfällig. Oft wandern sie auf der Rückfahrt in den überfüllten Koffer und werden regelrecht eingequetscht. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte seinen mobilen Rechner im Handgepäck mitführen oder zumindest gut gepolstert einpacken.

Wer im Urlaub über öffentliche Hotspots ins Internet geht, sollte Firewall und aktuelle Antivirensoftware nicht vergessen. Der umsichtige Umgang mit Passwörtern sowie gebotene Vorsicht beim Download unbekannter Software und Dokumente sind ebenfalls ratsam.

Vom Blitz getroffen

Elektrische Entladungen während eines Gewitters ist in den Sommermonaten eine der Hauptursachen für Datenverlust. Sind Notebooks im stationären Betrieb mit der Steckdose verbunden, empfiehlt sich der Einsatz einer Steckerleiste mit Überspannungsschutz. Alternativ sorgt auch das Herunterfahren des Rechners bei einem drohenden Gewitter für Sicherheit.

Kommt es dennoch zum Schaden und damit zum Verlust der Daten, ist Ruhe das oberste Gebot. Ein Notebook mit beschädigter Festplatte sollte vorsichtig transportiert werden, um weitere Schäden durch Erschütterungen zu vermeiden. Professionelle Datenretter bieten die höchste Erfolgsquote bei der Wiederherstellung von gespeicherten Inhalten.

Weitere Informationen zu Datenverlust, Ursachen und Rettungsmöglichkeiten bietet Kroll Ontrack auf der Firmen-Homepage.

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