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Business Continuity und Disaster Recovery für virtuelle und physische Systeme Hochverfügbarkeit und zentrale Datensicherung mit .nfs bei den Stadtwerken Burgdorf

Autor / Redakteur: Walter Busch, NetS GmbH / Nico Litzel

IT-Verantwortlichen von bayerischen Genossenschaftbanken ist die Software „.nfs“ der NetS GmbH zur Ausfallabsicherung mehrerer Serversysteme seit Jahren ein Begriff. Mit den Stadtwerken Burgdorf konnte das Unternehmen nun auch ein niedersächsisches Versorgungsunternehmen als Kunden gewinnen.

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Die IT-Umgebung der Stadtwerke Burgdorf in Kombination mit .nfs im Überblick
Die IT-Umgebung der Stadtwerke Burgdorf in Kombination mit .nfs im Überblick
( Archiv: Vogel Business Media )

Burgdorf mit seiner historischen Altstadt liegt in der Region Hannover und zählt derzeit etwa 31.300 Einwohner. Momentan versorgen die Stadtwerke die Burgdorfer Bürger im gesamten Stadtgebiet mit Strom und Gas und in der Kernstadt sowie den Ortsteilen Heeßel und Hülptingsen mit Trinkwasser.

Die IT-Landschaft des regionalen Versorgers sieht nach den jüngsten Upgrades folgendermaßen aus: Alle Server sind dedizierte Systeme mit lokaler Datenspeicherung. Je ein Server auf der Basis von Windows 2008 R2 Server wird für Navision, für Virenschutz mit Backup-Domaincontroller, für Exchange und für Edge eingesetzt. Der File-Server mit Domaincontroller läuft unter Windows 2003 R2 Server.

Zentrale Datensicherung und kurze Ausfallzeiten

Die Stadtwerke Burgdorf hatten die zentrale Anforderung, die Ausfallzeit eines oder mehrerer Systeme sehr kurz zu halten. Zudem wollten die IT-Verantwortlichen die Möglichkeit erhalten, die Wiederherstellung von Systemen genau zu definieren. Darüber hinaus sollte bei den Stadtwerken eine zentrale Datensicherung für alle Systeme umgesetzt werden, und das mit einem möglichst geringen Investitionsaufwand.

Die Softwarelösung .nfs der im oberpfälzischen Rieden angesiedelten Net S GmbH konnte sich bei den Stadtwerken Burgdorf durchsetzen. Es stellte sich heraus, dass die Software des auf zentrale Datensicherung und Hochverfügbarkeit in Windows-basierenden Netzwerken spezialisierten Unternehmens die einzige verfügbare Software ist, die die gesamten Anforderungen der Stadtwerke abdeckt. Die .nfs-Software arbeitet mit Windows-Versionen ab Windows 2000 Workstation/Server und jünger. Die Lösung von Net S setzt auf Windows auf und arbeitet daher unabhängig von der darunterliegenden Hardware, egal ob physisch oder virtuell.

Einfache Bedienung und geringe Investitionskosten

Für die Stadtwerke Burgdorf waren die Hauptentscheidungskriterien für .nfs die Sicherheit, die einfache Bedienung und Implementierung, die Vollständigkeit der Lösung und der günstige Preis, denn für die .nfs-Software in der IT-Umgebung der Stadtwerke Burgdorf inklusive Backup2Disk lag die Investition deutlich unter 10.000 Euro.

Als Hardware für die .nfs-Systeme fungiert bei den Stadtwerken Burgdorf eine Server-Hardware mit dem Virtualisierungshost VMware ESXi. Je Produktivsystem agiert darauf ein virtuelles Gastsystem mit Windows 7 Enterprise als Betriebssystem für das jeweilige .nfs-System. Das Backup erfolgt auf externe Festplatten über einen Windows-XP-Professional- Rechner vom .nfs-System aus und ist damit unabhängig von Sicherungsfenstern.

Die .nfs-Systeme wurden ins Netzwerk aufgenommen und auf jedes Produktivsystem der Stadtwerke wurde dann der .nfs-Agent installiert. Über das mitgelieferte GUI haben die Stadtwerke dann ihre Produktivsysteme mit den .nfs-Systemen „verbunden“ und schon begann die Replizierung.

Die .nfs-Systeme sind in einem eigenen V-LAN-Segment, das erleichtert einen Notfalltest, da dieses Netzwerk-Segment für die Testdauer vom Produktivnetzwerk abgekoppelt wird. Werden eines oder auch mehrere .nfs-Systeme in den Produktiv-Betrieb versetzt, dann fährt das Windows 7 des .nfs-Systems herunter und das entsprechende Produktivsystem wird mit seinem Betriebssystem und in diesem Fall mit einer auf die virtuelle Hardware angepassten Systemkonfiguration gestartet. Ein Funktionstest der Standby-Systeme ist damit schnell, sicher und einfach durchführbar, ohne dabei den Produktivbetrieb zu stören.

Knapp ein halber Tag Schulung

Die Installation und Inbetriebnahme der .nfs-Lösung erstreckte sich – von den Anwendern unbemerkt – über vier Tage und erfolgte ohne Ausfallzeiten der Produktivsysteme. Nicht einmal ein halber Tag Schulungs-/Einweisungsaufwand war für die IT-Administratoren dank der intuitiven Bedienung des Systems notwendig. Das beliebig im Netzwerk nutzbare GUI als Steuer- und Kontrollinstrument, die Fokussierung der Software auf die Kernfunktionalitäten Standby-Systeme, Recovery, Backup und die Vermeidung von proprietären Imagedateien erfordern kaum anwendungsabhängiges Know-how. Das patentierte Verfahren der Konfigurationsanpassung garantiert die Bootfähigkeit der Standby-Systeme im Fehlerfall und eine sichere Wiederherstellung von Systemen auf beliebiger, auch virtueller Hardware.

In der Katastrophensituation werden ein oder bei Bedarf mehrere .nfs-Systeme in den Produktivbetrieb geschalten, sodass innerhalb weniger Minuten der Produktivbetrieb weiter laufen kann. Ist die Störung behoben oder die Hardware ersetzt, dann kann die Wiederherstellung erfolgen, während mit dem .nfs-System produktiv gearbeitet wird.

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