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Cloud-Speicher mit Turbo Hohe I/O-Performance in der Dunkel-Cloud

Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Rainer Graefen

Der Managed-Cloud-Provider Dunkel bietet seinen Kunden ab sofort auch einen besonders schnellen Storage-Zugriff. Dieser soll sich durch minimale Latenzen und beschleunigte I/O-Operationen auszeichnen.

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Schnellere Performance in der Dunkel-Cloud
Schnellere Performance in der Dunkel-Cloud
(Dunkel)

Kunden, die auf besonders hohe Leistung ihrer Cloud Wert legen, können einerseits RAM und Anzahl der virtuellen CPUs erhöhen, andererseits aber auch die Rechenlast auf mehrere virtuelle Maschinen verteilen.

Die herkömmliche Art der Leistungssteigerung hilft bei einer großen Anzahl von Datenzugriffen jedoch nicht weiter, da hier die IOPS, also die Anzahl der Lese- und Schreiboperationen pro Sekunde, das eigentliche Nadelöhr darstellen.

Beschleunigung im Hypervisor

Um diese Engstelle aufzuweiten setzt Dunkel aber nicht auf SSD-Storage, von dem vor allem Lesezugriffe profitieren würden. Stattdessen setzt der Anbieter auf eine Lösung, die direkt im VMware-Hypervisor ansetzt. In der Folge findet ein Großteil der Zugriffe bereits im vorgeschalteten Cache statt und nicht erst im SAN.

Virtuelle Maschinen sollen dadurch bis zu 50.000 IOPS schaffen, und Anwendungen von deutlich gesenkten Latenzen profitieren. Außerdem soll diese Lösung nicht zu Kosten der Datensicherheit gehen, da alle Daten jederzeit redundant im persistenten Speichersystem abgelegt werden.

Storage-Klassen

In der Folge können Kunden nun zwischen drei verschiedenen Storage-Klassen wählen. Die Palette reicht vom preiswerten Storage für weniger anspruchsvolle Anwendungen über einen leistungsstarken SAN-Storage mit redundanter Datenspeicherung bis hin zum hochverfügbaren beschleunigten Storage.

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