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Integration von Autonomy ControlPoint und HP TRIM HP automatisiert Policy-Management

| Redakteur: Peter Schmitz

Mit Autonomy und HP TRIM können Unternehmen Compliance Policys für strukturierte und unstrukturierte Daten kontextbezogen und automatisiert umsetzen lassen.

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Die neue Software der HP-Tochter Autonomy interpretiert Daten-Inhalte und wendet automatisch Compliance-Richtlinien an.
Die neue Software der HP-Tochter Autonomy interpretiert Daten-Inhalte und wendet automatisch Compliance-Richtlinien an.

Die HP-Tochter Autonomy bringt die weltweit erste integrierte Lösung, die Richtlinien für strukturierte und unstrukturierte Daten kontextbezogen und automatisiert umsetzt – und zwar unabhängig vom Format und Speicherort innerhalb eines Unternehmens.

Grundlage dafür sind die neuen, integrierten Versionen der Records-Management-Lösung HP TRIM sowie der Compliance-Plattform Autonomy ControlPoint. Sie helfen dabei, die Inhalte und Bedeutung von Daten und Dokumenten zu verstehen, um automatisch eine kontextbezogene Governance Policy anzuwenden.

Die Richtlinien umfassen Sicherheit, Speicher und Einstellungen für den Datenerhalt. Das reduziert den manuellen Aufwand beim Richtlinien-Management und die damit verbundenen Kosten. Die neuen Funktionen in HP TRIM 7.3 und Autonomy ControlPoint 3.0 bauen auf der IDOL-Plattform von Autonomy auf (IDOL = Intelligent Data Operating Layer).

Als Teil der neuen Lösung können Unternehmen mit Autonomy ControlPoint Geschäftsinformationen identifizieren und klassifizieren sowie durch die kontextbezogene Analyse von IDOL bei Bedarf über HP TRIM verwalten und vorhalten. Außerdem können sie mit Autonomy ControlPoint Richtlinien für Inhalte anwenden, die in verschiedenen Ablagen verteilt sind. Unternehmen müssen Daten und Informationen also nicht unnötig verschieben oder duplizieren. Das reduziert Speicherkosten und Risiken.

Konventionelle, siloartige Ansätze für die Anwendung von Richtlinien beschränken sich typischerweise auf strukturierte Daten in Geschäftsanwendungen wie Enterprise Ressource Planning (ERP). Sie umfassen jedoch nicht die aktuell stark wachsenden unstrukturierten Daten wie Ton- und Videoaufzeichnungen, E-Mails und Social Media. Konventionelle Lösungen können Richtlinien außerdem nicht automatisiert umsetzen. Die Folge: Unternehmen müssen für Abermillionen Daten Richtlinien manuell definieren und umsetzen. Das bremst Unternehmen bei der Verwaltung von Daten und Dateien in Bezug auf Compliance-Vorgaben. Dadurch steigt das Risiko, gegen Richtlinien zu verstoßen. Zudem erhöhen sich die Kosten für IT-Ressourcen und Speicher.

HP bringt außerdem Version 7 von HP Application Information Optimizer (AIO). Die Lösung hieß bisher HP Database Archiving und hilft Unternehmen dabei, Compliance-Vorgaben zu erfüllen, die Leistung von Anwendungen zu verbessern und den Speicherbedarf um bis zu 48 Prozent zu verringern (1). Neu in Version 7 ist die Integration in Autonomys IDOL-Plattform, HP Autonomy Consolidated Archive, HP Vertica und HP TRIM. HP Application Information Optimizer verschiebt veraltete und nicht benötigte strukturierte Daten aus Produktivsystemen sicher auf günstigere Datenträger. Außerdem verwandelt AIO Rohdaten aus Geschäftsanwendungen wie Oracle E-Business Suite, PeopleSoft und Siebel in das Standard-Dateiformat XML. Dadurch können auch andere Anwendungen auf diese Informationen zugreifen.

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