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Appliance soll mit Fail-over-Funktionen für Sicherheit sorgen HP Secure Key Manager verwaltet LTO-4-Schlüssel automatisiert und zentral

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Hewlett-Packard (HP) kündigt eine Appliance an, mit der sich Schlüssel für codierte LTO4-Laufwerke verwalten lassen. Der HP Secure Key Manager wird zunächst mit den Bandbibliotheken Storageworks ESL und EML zusammenarbeiten. In Zukunft sollen auch Storageworks Enterprise Virtual Arrays (EVA) sowie XP- und NAS-Systeme unterstützt werden.

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Hewlett-Packards Secure Key Manager verwaltet Schlüssel für die Bandbibliotheken Storageworks ESL und EML.
Hewlett-Packards Secure Key Manager verwaltet Schlüssel für die Bandbibliotheken Storageworks ESL und EML.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem HP Secure Manager können Unternehmen Schlüssel für Speichermedien zentral und automatisiert verwalten. Keys kann das System automatisch replizieren. Das funktioniere auch über mehrere Standorte hinweg, so der Hersteller.

Für Sicherheit will der HP mit Funktionen für Hochverfügerbarkeits-Clustering und Fail-over sorgen, physischen Schutz bietet außerdem das aufbruchsichere Gehäuse der Appliance. Der Secure Manager ermöglicht einen identitätsbasierten Zugriff und protokolliert Verschlüsselungsdaten.

Bereits vor HP haben auch andere Unternehmen ähnliche Lösungen vorgestellt. So bietet Quantum mit dem Encyption Key Manager eine Softwarelösung an, die mit den Bandbibliotheken des Herstellers zusammenarbeitet. Auch IBM hat den Encryption Key Manager bereits für seine LTO4-Produkte angepasst.

Hewlett-Packards Secure Key Manager ist ab dem 10. Dezember in Deutschland verfügbar. Als Einstiegspreis nennt der Hersteller 52.900 Euro. Dafür erhalten Kunden ein System mit zwei Nodes, das bis zu zehn Libraries verwalten kann. Per Secure Key Manager Expansion Module können bis zu fünf weitere Bibliotheken angebunden werden. Das Upgrade kostet 32.900 Euro.

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