Silostrukturen in der IT werden zum Auslaufmodell HP will Unternehmen mit „Converged Infrastruktur“ überzeugen

Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Rainer Graefen

Man darf die Virtualisierung von Netzwerk, Server und Speicher nicht als diskrete Phänomene angehen, so das Credo, mit dem Manager von Hewlett-Packard auf Roadshows und Hausmessen werben. Die Auswirkungen auf das IT-Management in den Unternehmen sollten allerdings nicht unterschätzt werden.

Auf der technology@work enthüllten HP-Manager die Physik der Converged Infrastructure.
Auf der technology@work enthüllten HP-Manager die Physik der Converged Infrastructure.
( Archiv: Vogel Business Media )

HP-Manager Guido Klenner stellte im Rahmen der IT-Entscheider Roadshow „Storage & Archivierung“ von Vogel IT-Medien Hewlett-Packards neue Converged Infrastructure (CI) als systemübergreifende Plattform vor. Das Unternehmen setzt dabei auf eine durchgängige Blade-Infrastruktur.

Damit biete Hewlett-Packard, so der Senior Business Manager bei der HP StorageWorks Division, als einziger Anbieter eine lT-Infrastruktur als Komplettlösung aus einer Hand.

Das aus dem früheren Adaptive lnfrastructure (zu Zeiten von Carly Fiorina) weiterentwickelte Architekturkonzept soll Schluss machen mit dem Arbeiten in den eindimensionalen Silostrukturen.

Die Grenzen der IT-Domänen

Nun lassen sich auch bisher isolierte lT-Domänen für x86-Rechner, Storage-Applikationen, Netzwerke, Gebäuderessourcen und HP Hochverfügbarkeitsserver mit Intel ltanium Prozessoren in ein gemeinsames Managementsystem integrieren, das jederzeit eine automatisierte Bereitstellung aller benötigten lT-Services ermögliche, so Klenner.

Hewlett-Packard ist nach eigener Überzeugung mit seiner neuen Plattform gut für den Wettbewerb um Firmenkunden gerüstet. Mit der Markteinführung des Highend Server Superdome 2 haben die Kalifornier wieder Tritt gefasst im harten Wettbewerb unternehmenskritischer IT.

Die neue Plattform bringt vier IT-Ebenen zusammen:

  • Das Infrastructure Operating Environment (IOE) – Eine einheitliche Managementplattform, die eine systemübergreifende Steuerung aller Ressourcen ermöglicht.
  • Die HP Flex Fabric – Mit dieser virtuellen Netzwerkschnittstelle lassen sich bei Bedarf Tausende von Servern und Speicherlösungen in einem virtualisierten, hochperformanten Netzwerk zusammenschließen. Dieses Network as a Service erlaubt das flexible Verschieben von Anwendungen innerhalb oder zwischen zwei Rechenzentren.
  • Virtuelle Ressourcen Pools – Hierbei handelt es sich um ein Shared-Services-Modell mit virtualisierten Bündeln unternehmensweit gemeinsam nutzbarer Ressourcen (Server-, Speicher- und Netzwerkkapazitäten). Diese basieren auf Standards und sind für sämtliche Typen von Unternehmens-, Cloud- und HPC-Anwendungen optimierbar.
  • HP Data Center Smart Grid – Spezielle Hardware, Software und Dienstleistungen für ein intelligentes, gesamtheitliches Energiemanagement von lT- und Gebäudeinfrastruktur. Der Energieverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt lassen sich in Echtzeit für das gesamte Rechenzentrum visualisieren und steuern.

weiter mit: Superdome 2 für Converged Infrastructure

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