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Lenovo Storage S3200 und S2200 Hybride Speicherarrays von Lenovo für den Mittelstand

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Rainer Graefen

Mit dem S3200 und dem S2200 bringt Lenovo zwei SAN-Storage-Arrays auf den deutschen Markt, die sich besonders durch ihre Flexibilität auszeichnen sollen. Beide Geräte können im SSD-HDD-Mix bestückt werden und beherrschen hybrides Echtzeit-Tiering.

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Das Mittelklasse-SAN S3200 von Lenovo unterstützt auch eine Hybrid-Konfiguration aus SAS-SSD- und HDD-Laufwerken mit Echtzeit-Tiering.
Das Mittelklasse-SAN S3200 von Lenovo unterstützt auch eine Hybrid-Konfiguration aus SAS-SSD- und HDD-Laufwerken mit Echtzeit-Tiering.
(Bild: Lenovo)

Lenovo positioniert das SAN-Storage-Array S3200 als Mittelklasse-Gerät, das bei Hybrid-Konfiguration und mit dem optionalen Echtzeit-Tiering annähernd die Leistung eines reinen Flash-Arrays liefern soll. Der Hersteller nennt hier einen Wert von bis zu 100.000 IOPS, und betont die deutlich niedrigeren Kosten für das S3200 im Vergleich zu einem Full-Flash-Array.

Das Gerät unterstützt SAS-SSDs, SAS-HDDs und auch Nearline-SAS-Laufwerke mit bis zu sechs TB Plattenkapazität. Intern kann das S3200 mit 24 Drives im 2,5-Zoll-Format oder 12 3,5-Zoll-Laufwerken bestückt werden. Die SAS-Controller beherrschen die Raid-Level 0, 1, 5, 6 und 10 mit Rapid-Raid-Rebuild.

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Insgesamt ist das SAN-Array auf bis zu 192 Festplatten skalierbar und unterstützt virtualisierte Storage-Pools für mehrere Laufwerkstypen. Zudem bietet das S3200 Funktionen wie Thin Provisioning, virtuelle Snapshots und virtualisierten Speicher.

Für den Anschluss an einen Server kann zwischen 16-Gbit/s-Fibre-Channel,10-Gbit/s-iSCSI und 12-Gbit/s-SAS gewählt werden. Fibre-Channel und iSCSI können auch parallel genutzt werden.

In der Basiskonfiguration bietet das S3200 128 SAN-Snapshots, weitere 256 bzw. 512 Snapshots sind als zusätzliche Option verfügbar. Auch das hybride Echtzeit-Tiering wird über eine zusätzliche Lizenz aktiviert.

S2200 kann zum S3200 werden

Das Einstiegsgerät S2200 unterscheidet sich vom S3200 durch Einschränkungen bei der Erweiterbarkeit und der Host-Konnektivität. So unterstützt das S2200 maximal 96 Drives und auch die gleichzeitige Nutzung von Fibre-Channel und iSCSI ist nicht möglich. Im Basispaket sind 64 Snapshots enthalten, 256 oder 512 Snapshots lassen sich lizenzieren.

Weitere Flexibilität bringt die Möglichkeit, das S2200 nachträglich mit dem Controller des S3200 auszustatten. So lässt sich das Array leicht auf die Leistung des S3200 bringen, wenn die Leistung, Kapazität und der Fabric-Support des größeren Geräts benötigt wird.

Beide SAN-Arrays sind mit zwei SAS-Controllern, redundanten Netzteilen, sowie Hot-Swap-Laufwerken und -Lüftern ausgestattet. Das soll laut Lenovo für eine dauerhafte Verfügbarkeit von 99,999 Prozent sorgen.

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