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Storage System mit HDD und SSD Hybride Speicherlösung HP Storevirtual

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / / Wilfried Platten

Das neue Storage System HP Storevirtual 4345 ist für den Einsatz in virtualisierten Server-Umgebungen konzipiert. Eine spezielle Funktion soll das Zusammenspiel zwischen SSDs und Festplatten optimieren.

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Hybrid-Storage für virtualisierte Server-Umgebungen: HP Storevirtual 4345
Hybrid-Storage für virtualisierte Server-Umgebungen: HP Storevirtual 4345
(Bild: HP)

Als hybrides Speichersystem nutzt die HP Storevirtual 4345 sowohl die hohen Kapazitäten von herkömmlichen Festplatten (HDDs) als auch die schnellen Zugriffszeiten von Solid-State-Disks (SSDs). Um das diffizile Zusammenwirken dieser Speicherkomponenten, und damit deren Auslastung und Effizienz zu verbesseren, hat HP es mit einem besonderen Leistungsmerkmal ausgestattet: der „Adaptive Optimization“.

Auto-Schieber

Diese Auto-Tiering-Funktion verschiebt ständig genutzte Daten automatisch von Festplatten auf SSDs uns soll so dafür sorgen, dass teurer SSD-Speicherplatz möglichst effizient genutzt wird. Eine interne Software beobachtet Muster im Datenzugriff mit einem Genauigkeitsgrad von 256 Kilobyte und stellt diese transparent dar. Dann verschiebt sie die Daten, auf die besonders häufig zugegriffen wird, auf SSD-Speichermedien. So hält es die leistungsfähigsten Speicherebenen für geschäftskritische Anwendungsdaten vor und speichert replizierte Daten (RAID 10, RAID 10+) sowie Paritätsdaten (RAID 5 und 6) auf günstigeren SAS-Laufwerken. Dadurch soll die nahezu hundertprozentige Auslastung des vorhandenen SSD-Speichers erreicht werden können.

Linkshänder

Wie alle Appliances der Storevirtual-Familie nutzt auch das Modell 4335 das Betriebssystem Lefthand OS. Die aktuelle Version 11.0 lässt sich nun auch über SMI-S mit Microsofts System Center 2012 R2 Virtual Machine Manager integrieren. Das Plug-In HP Insight Control ermöglicht die Anbindung an den Vcenter Server von Vmware. Damit können gleichzeitig Speicher provisioniert und virtuelle Maschinen eingerichtet werden.

„Die Workloads, die in virtuellen Serverumgebungen auftreten, sind meist kaum planbar. Die Geschwindigkeit von Anwendungen hängt zudem in hohem Maße von der Speicherleistung der jeweiligen Umgebung ab. Dadurch entstehen beim Einhalten bestimmter Service-Levels echte Herausforderungen – vor allem in Unternehmen, die mehr Anwendungen virtualisieren oder virtuelle Desktop-Infrastrukturen nutzen wollen, oder die schnelles Wachstum bei bereits virtualisierten Anwendungen verzeichnen“, sagt dazu David Sott, Senior Vice President und General Manager, HP Storage.

À la carte

Kunden haben die Wahl zwischen Hardware-basierten Modellen mit Rack- oder Blade-Servern und der Softwarelösung Storevirtual Virtual Storage Appliance (VSA), die auf jedem x86-Server läuft. Wer bestimmte Server vom Typ HP Proliant Generation 8 kauft, erhält eine Storevirtual VSA mit einem Terabyte Kapazität kostenfrei dazu.

Beim Skalieren von HP Storevirtual soll durch Hinzufügen weiterer Systeme eine fast lineare Leistungsverbesserung erzielt werden. Zudem kann unterbrechungsfrei von einer VSA auf ein Cluster mit 4335 Hybrid Arrays aufrüsten. Ebenfalls möglich: das Hinzufügen weiterer Speicherebenen und das Konfigurieren vollständiger Wiederherstellungen (Disaster Recovery) zwischen physischen und virtuellen Storage-Appliances.

Storevirtual 4335 ist ab sofort verfügbar. Die Standard-Konfiguration ist mit sieben SAS-Laufwerken mit je 900 Gigabyte und drei SSDs mit je 400 Gigabyte ausgestattet. Der Einstiegspreis liegt bei 36.000 Euro (UVP).

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