Cloud-in-a BoX mit OpenStack, Suse und Fujitsu

Hyperkonvergente IT-Infrastruktur à la Fujitsu vom eigenen RZ bis in die Cloud

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit einer virtuellen Appliance aus dem Katalog lasse sich die konvergenten und hyperkonvergenten Systeme von Fujitsu in die Cloud ausdehnen.
Mit einer virtuellen Appliance aus dem Katalog lasse sich die konvergenten und hyperkonvergenten Systeme von Fujitsu in die Cloud ausdehnen. (Bild: Fujitsu/gemeinfrei: gavens - Pixabay)

Mithilfe des „Software Enterprise Service Catalog Manager Open a new window“ will Fujitsu die Lücke zwischen der IT-Infrastruktur im Unternehmen und Cloud-Computing schließen. Auf der kürzlich stattgefundenen Konferenz „Susecon“ des Partners Suse stellte das Unternehmen die Möglichkeit vor, hyperkonvergente Systeme, die bislang im hauseigenen Datacenter stehen, in eine Cloud-Umgebung ausweiten zu können, quasi als „Cloud-in-a-Box“-Service.

Die „Cloud-in-a-Box”-Services bestellen Kunden über ein mandantenfähiges Self-Service-Portal für hybride Cloud-Dienste. Solche Portale lassen sich an das Corporate Design der Unternehmen anpassen und ermöglichen es, Cloud-Angebote automatisiert bereitzustellen.

Dahinter steckt der „Fujitsu Software Enterprise Service Catalog Manager“ (ESCM). Die Implementierung wiederum erfolgt in Form einer Virtual Appliance. Nach Herstellerangaben ist Fujitsu ESCM ab sofort über den „Suse Partner Software Catalog“ erhältlich. Um einen Marktplatz für Cloud-Services einzurichten, ist nur eine Instanz eines ESCM-Applikations-Server erforderlich.

Das Angebt von Fujitsu bietet Unternehmen die Flexibilität und Skalierbarkeit von Services und Software aus der Cloud, lässt sich aber über Systeme im hauseigenen Rechenzentrum verwalten. Unternehmen können somit Usern einen gemanagten, nutzungsbezogenen Zugang zu Cloud-Diensten zur Verfügung stellen, inklusive Funktionen für das Identity Management, die Abrechnung der Services und die Verwaltung der Abonnements.

ESCM wird als Virtual Appliance im Unternehmensrechenzentrum implementiert und lässt sich an die „Fujitsu Cloud „K5 Open a new window“ sowie andere Public-Cloud-Services anbinden. Auf diese Weise will Fujitsu eine umfassende Skalierbarkeit von virtualisierten IT-Umgebungen in Unternehmen sicherstellen.

Ergebnis der strategischen Allianz mit Suse

Die Aufnahme von Fujitsu ESCM in den Suse Partner Software Catalog ist eines der Ergebnisse der strategischen Allianz, die die Geschäftspartner im November 2016 geschlossen haben. Beide Unternehmen haben damals vereinbart, der Open-Source-Community Ressourcen zur Verfügung zu stellen, etwa in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Das Ziel ist, die Entwicklung von Produkten für Hybrid Clouds und Container-Technologien zu forcieren sowie Support-Dienstleistungen für geschäftskritische Einsatzfelder bereitzustellen.

Bei ECM handelt es sich um die Enterprise-Version des „Open Service Catalog Manager“, den Fujitsu im Oktober 2015 der Open-Source-Community zur Verfügung stellte. Dank vordefinierter Integrationsmodule ist ESCM zu allen Cloud-Varianten kompatibel: Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS).

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29.09.17 - Das ist doch einmal eine Hausnummer: Die Nachfrage nach Suse-Infrastruktur in AWS steigt um mehr als 20 Prozent. Gut, die Angabe ist inoffiziell und das Wachstum hängt mit der starken Nachfrage nach „SAP HANA“ zusammen, unter anderem weil ab 2025 der Applikations-Provider keine andere Datenbank für seine Produkte mehr unterstützen will, und dennoch: Suse wächst und verdaut zudem die ehemaligen HPE-Assets gut. Und was ist neu? lesen

Der Funktionsumfang erlaubt es Unternehmen, Kunden einen Zugang zu Cloud-Diensten einzurichten. Die Nutzer können diese Services im Rahmen eines Selbstbedienungsmodells buchen. ECSM schießt zudem Funktionen mit ein wie die automatisierte Bereitstellung von Cloud-Ressourcen, die Abrechnung und Bezahlung sowie die Verwaltung aller Ereignisse (Events), die für den Betrieb der IT- und Cloud-Infrastruktur relevant sind.

Philip Cockrell, Vice President of Worldwide Alliance Sales bei Suse, sagt: “Fujitsu hat eine aktive Rolle bei der Aufgabe übernommen, die Zukunft von Cloud-Computing auf Basis von Open Source mitzugestalten. Der Enterprise Service Catalog Manager ist ein Beleg dafür, dass OpenStack für den Einsatz in Unternehmen reif ist. Außerdem bietet die Lösung Nutzern, die Workloads zwischen Private und Public Clouds verlagern, ein Maximum an Wahlmöglichkeiten, Sicherheit und Flexibilität.“

Einfache und flexible Implementierung

ESCM lässt sich sogar auf einem USB-Stick speichern. Die Anwendung wird als Virtual Appliance auf einem Server-System mit einer 64-Bit-Version von „Suse Linux Enterprise Server“ installiert. Außerdem ist Fujitsu ESCM kompatibel zu allen fünf Hauptversionen der hyperkonvergenten und konvergenten Infrastrukturprodukte der Reihe „Fujitsu Integrated System Primeflex Open a new window“. Zu dieser Produktlinie gehören die Versonen “… for VMware vSAN”, “… for VMware Cloud Foundation”, “… for Storage Spaces Direct”, „… Cluster-in-a-Box“ sowie „vShape“.

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