In 15 Minuten betriebsbereit

Hyperkonvergente Systeme von HP

| Autor / Redakteur: Ulrike Ostler / Rainer Graefen

Das Modell HP_Converged System_242-HC_Store Virtual von vorne und das Modell HP Converged System 200-HC Store Virtual von der Rückseite
Das Modell HP_Converged System_242-HC_Store Virtual von vorne und das Modell HP Converged System 200-HC Store Virtual von der Rückseite (Bild: HP)

Anlässlich der VMworld Europe 2014 in der vergangenen Woche hat HP zwei „hyperkonvergente“ Systeme vorgestellt. Diese integrierten Produkte sollen den Einsatz von Virtualisierung und Software-Defined Datacenter (SDDC) vereinfachen und beschleunigen.

Das erste Modell trägt die Bezeichnung „HP Converged System 200-HC Store Virtual“, umfasst Storage-, Compute- und Management-Funktionen und ist mit VMware integriert. Damit lässt sich eine vollständige virtualisierte Umgebung in weniger als 15 Minuten in Betrieb nehmen, vom Einschalten des Geräts bis zur Bereitstellung neuer Anwendungen.

Mit dem zweiten Device reiht sich HP in die „EVO:Rail“- Anbieter ein: das Modell „HP Converged System 200-HC EVO:Rail“ nutzt die VMware-Vorgaben für ein integriertes System, das Einkauf, Inbetriebnahme, Skalierung und Support Software-gestützter IT-Infrastrukturen vereinfachen soll. Die Hardware-Hersteller Dell, EMC, Fujitsu, Inspur, Netone und Supermicro haben die Verfügbarkeit eines solchen Device noch für dieses Jahr angekündigt. Das HP-System soll im ersten Quartal 2015 bereit stehen.

Virtualisierung und Modernisierung bestehender IT-Infrastrukturen in Unternehmen befeuern das Wachstum des Marktes für integrierte Systeme um jährlich durchschnittlich 33 Prozent. Laut Schätzungen der Marktforscher von IDC, „Worldwide Integrated Systems 2014-2017 Forecast“, März 2014, Dokumentennummer 246938, wird dieser Markt von 5,4 Milliarden Dollar im Jahr 2013 auf 14,3 Milliarden Dollar im Jahr 2017 anwachsen. Dabei sind hochintegrierten Systeme der nächste Entwicklungsschritt konvergenter Infrastrukturen und unterstützen mittelgroße Standorte dabei, ihren IT-Betrieb zu vereinfachen und die Bereitstellung von Anwendungen zu beschleunigen.

HP Converged System 200-HC Store Virtual

Das HP Converged System 200-HC Store Virtual, das ab Dezember 2014 weltweit zu haben sein soll, bündelt Hardware- und Verwaltungselemente in einem Scale-out-System, darunter Techniken wie “HP One View Instant On”, “HP One View for VMware vCenter” und “HP Store Virtual VSA”. Das System ermöglicht eine automatische Installation und die Verwaltung vollständiger Cluster von hochverfügbaren Servern und Storage.

Das Modell HP Converged System_242-HC_Store Virtual Bezel
Das Modell HP Converged System_242-HC_Store Virtual Bezel (Bild: HP)

Das System wird vorkonfiguriert ausgeliefert. Sämtliche Software ist bereits installiert, Anwender müssen nur IP-Adressen, Zugriffsberechtigungen und Lizenzinformationen für VMware vSphere eingeben. Es ist insbesondere geeignet für mittelgroße Unternehmen und Zweigniederlassungen, die mit einer modularen Infrastruktur ihren IT-Betrieb vereinfachen, die Service-Bereitstellung beschleunigen und das Disaster Recovery für virtualisierte wie physische Server verbessern wollen.

Zuschnitt auf Server- und Desktop-Virtualsierung

Die integrierte Appliance ist auf die Anforderungen von Server-Virtualisierung und virtuellen Desktops zugeschnitten. Sie greift auf Best Practices von VMware zurück, um schneller auf Geschäftsanforderungen zu reagieren, die Verwaltung zu vereinfachen und eine bessere Anwendungsverfügbarkeit zu bieten.

Ein einheitliches Management sorgt für einen effizienten Betrieb. Es umfasst „HP Store Virtual“, „HP-Proliant“-Server, die konvergente Management-Software „HP One View“ und eine Wizard-gestützte Inbetriebnahme, die für IT-Generalisten ohne spezielles Storage-Fachwissen geeignet ist.

Für eine schnelle Inbetriebnahme nutzt das System HP One View Instant On, eine Funktion für die automatische Installation, mit der virtuelle Maschinen in wenigen Minuten bereitstehen. Sie greift auf robuste Server- und Storage-Infrastrukturen zurück, um eine hohe Verfügbarkeit von Anwendungen zu garantieren.

Ein einheitliches Management

Dan Molina, CTO bei Nth Generation Computing bewertet das System: „Die Ära von Mobility und Cloud Computing hat neue Standards für Geschwindigkeit und Effizienz in der Unternehmens-IT definiert. Das Software-Defined Datacenter hilft dabei, diese Erwartungen zu erfüllen“. Er ergänzt: „Das HP-System bietet eine hyperkonvergente, extrem schnelle Lösung, mit der mittelgroße Unternehmen ganz einfach eine Umgebung aufbauen können, die jede Arbeitslast bewältigt und schnell auf veränderte Geschäftsanforderungen reagiert.“

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43033146 / Virtuelle Systeme)