Datenzugriff über mehrere Systeme

IBM antwortet mit Elastic Storage auf Big Data

| Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Rainer Graefen

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(Bild: VBM-Archiv)

Die Botschaft der IT-Anbieter ist klar. Kunden brauchen in der Zeit einer großen Datenflut neue Strategien und Werkzeuge der Speichertechnik. Dazu hat IBM auf einer Kundenveranstaltung einen neuen Ansatz gezeigt.

Fortschritte in Cloud Computing und Daten Analyse sowie neue Techniken in Themen wie Mobil, Sozial und Sicherheit haben dazu geführt, dass Daten kontinuierlich mit der beispiellosen Geschwindigkeit von erzeugten 2,5 Milliarden Gigabyte an Daten pro Tag wachsen.

Organisationen sind daher ständig unter Druck, Entscheidungen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Angesichts dieser Big Data genannten Informationsflut haben sich die Methoden, wie Daten heute verarbeitet und gespeichert werden müssen, stark verändert haben.

Der neue Trend heißt schon seit geraumer Zeit Software Defined Storage. Das hat sich auch IBM auf die Fahnen seiner Enterprise Computing Strategie geschrieben. Es kombiniert damit seine Daten-Management-Systeme, um den Kunden rasche Einblicke in nahezu Echtzeit zu einer Steigerung der geschäftlichen Effizienz zu geben.

Die Übernahme neuer Speicher-Software in den Unternehmen ist ein Wachstumspfad. Nach Angaben von International Data Corporation (IDC) konnte der Absatz von Software Defined Storage Platforms (SDS-P) im 2. Quartal 2014 um mehr als 15 Prozent zulegen.

Vor diesem Hintergrund hat Jamie Thomas, IBM General Manager Storage and Software Defined Systems, Anfang Oktober 2014 auf der Kundenveranstaltung Enterprise 2014 in Las Vegas eine neue Strategie für das Speichergeschäft vorgestellt.

Aufbauend auf dem im Mai 2013 veröffentlichten Software-Defined-Storage-Portfolio wird IBM damit bei seinem Speicherangebot auf ein neues Modell für das Speichern von Unternehmensdaten setzen, das die Interoperabilität zwischen Hardware- und Software-Lösungen optimieren soll.

Zeitgleich gab Jamie Thomas in Las Vegas die Markteinführung des IBM Elastic Storage Servers bekannt. Der integrierte Software-definierte Speicher soll vor allem in Kombination mit neuen Power8-Servern und einer neuen Storage-Software (Codenamen Elastic Storage) so eingesetzt werden können, dass sich damit anstehenden Big-Data-Aufgaben besonders elegant und leistungsstark erledigen lassen und die Lösung so als Wettbewerbsinstrument dienen kann.

Pilotprojekte

In ihrer Keynote in Las Vegas betonte Jamie Thomas, dass Speicher und datenzentrierte Infrastrukturen in erster Linie dazu dienen müssen, dass der notwendige Grad von Verarbeitungsgeschwindigkeit und Automatisierung den Gewinn geschäftlicher Erkenntnisse durch verbesserte Analysewerkzeuge deutlich erleichtert.

Als zukunftsorientierte Testkunden wurden Unternehmen wie Ping An Insurance, das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY), die United States Tennis Association sowie Caris Life Sciences genannt.

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