50 neue IBM-Server- und Storage-Produkte – Teil 2 IBM automatisiert Security und Compliance

Redakteur: Daniel Feldmaier

IBM stellt Werkzeuge vor, die die Implementierung von Sicherheits- und Compliance-Standards in virtualisierten Umgebungen automatisieren, und präsentiert Einsteiger-Lösungen für den Aufbau von Private Clouds. Die Multi-System-Virtualisierungseigenschaften sollen dabei das unkontrollierte Wachstum von Server- und Speicherfarmen einbremsen.

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Mit „Cloud in a box" als Web-Service, fügt IBM seinem Cloud-Computing-Arsenal ein weiteres Produkt hinzu. Vor zwei Jahren gab es bereits eine Appliance, die ebenfalls als „Cloud in a box" vermarktet wurde und den Namen Cloudburst trug.
Mit „Cloud in a box" als Web-Service, fügt IBM seinem Cloud-Computing-Arsenal ein weiteres Produkt hinzu. Vor zwei Jahren gab es bereits eine Appliance, die ebenfalls als „Cloud in a box" vermarktet wurde und den Namen Cloudburst trug.

Zentral verwaltetes Reporting für Compliance-Messungen und Audits reduziert die Kosten bei Cloud-Computing-Security in virtualisierten Rechenzentren. Kunden können automatisiert Sicherheitsprofile anwenden und Compliance-Reports erzeugen. Damit können die Administrationskosten für Konfiguration und Auditing von Systemen sinken, die besonderen Industriestandards unterliegen. Die automatisierten Werkzeuge der Technologie „PowerSC“ sind nur für virtualisierte IBM-Umgebungen auf Power-Systems mit PowerVM-Virtualisierungstechnologie geeignet.

z/VM 6.2 bietet neue Multisystem-Virtualisierungseigenschaften innerhalb der Software und reduziert den Wildwuchs an virtuellen Maschinen. Bis zu vier z/VM-Instanzen können als Teile eines Single-System-Images geclustert und verwaltet werden und teilen sich dabei die Systemressourcen.

Der Systems Director v6.3 bietet Verbesserungen in Leistung, Skalierbarkeit und Nutzbarkeit. Nach IBM-Messungen kann damit die Produktivität des IT-Staffs um bis zu 20 Prozent steigen, bei Senkung der IT-Admin-Kosten um 34 bis 42 Prozent und sinkenden Energiekosten um 15 bis 20 Prozent.

Cloud in a box

Das IBM Starter Kit for Cloud ist ein voll integrierter Software-Stack. Eine Cloud-Umgebung lässt sich von den Benutzern über eine Web-basierte Schnittstelle im Handumdrehen anfordern und einrichten. Die IT-Abteilung kann diese Umgebung auf System x- und Power-Systems-Hardware überwachen und steuern, um für höhere Effizienz und Auslastung des Rechenzentrums zu sorgen.

In Mainframe-Umgebungen kommt zEnterprise ins Spiel. Die Starter Edition for Cloud bietet Kunden ein Infrastructure-as-a-Service-Modell (IaaS) zur Bereitstellung einer Cloud für Linux auf System z. IBM spricht von einer schlüsselfertigen „Cloud in a box”, ähnlich CloudBurst, einer Appliance die bereits vor zwei Jahren vorgestellt wurde, dieses Mal aber als Webservice.

Die Bladecenter Foundation for Cloud ist eine Cloud-Computing-Plattform, die eine Server-, Speicher-, Netzwerk- und Management-Lösung kombiniert. Sie erlaubt Kunden die schnelle Erstellung einer x86-basierten Cloud-Umgebung, die einfach zu verwalten und zu skalieren ist. Sie beginnt bei sieben Terabyte Speicher und 150 virtuellen Maschinen. Die Lösung ist erhältlich in den Größen S, M und L.

Die Active Cloud Engine skaliert Cloud-Filesysteme effizient durch die Ablage von Files dahin, wo sie benötigt werden. Sie verbessert das Management und die Effizienz von Cloud-Speicher. Die Hardware-Grundlagen für globale Clouds sind mit dem Scale-Out-NAS (SONAS) und für mittelgroße Clouds über das Storwize V7000 Unified System gegeben.

Systems Director VMControl 2.4 bietet jetzt ein erweitertes Management virtueller Images und System-Resource-Pool-Fähigkeiten auf System x für Kernel-basierte VMs, der nächsten Generation von Open-Source-Hypervisoren. Die neuen Cloud-bereiten Virtualisierungsfähigkeiten sollen helfen, die Systemauslastung um bis zu 50 Prozent zu erhöhen und die Zeit für die Bereitstellung neuer Workloads zu verkürzen.

System Networking stellt eine Reihe neuer Networking-Lösungen im Hardware-, Software- und Appliance-Bereich vor. Beispielsweise die 16-Gbps-Fibre-Channel-SAN-Backbones und Switches für eine Migration hin zu Private Clouds, der neue 1.28Tb/sec-40GbE-Rack-Switch G8316 zur Schaffung flacher Netze für hohe Leistung, der Open-Flow-fähige 10/40GbE-IBM Rack-Switch G8264, der iFlow Director für IBM-Blade-Center-basierte Appliances im Umfeld von Mobil- und Web-2.0-Anwendungen und das neue Networking Operating System.

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