IBM Flashsystem v840

IBM erweitert Angebot um schnelles Flash-System mit SDN-Technik

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Nico Litzel

Der Aufbau des IBM Flashsystems v840 ist modular und skalierbar.
Der Aufbau des IBM Flashsystems v840 ist modular und skalierbar. (Bild: IBM)

IBMs Flash-Portfolio bekommt Zuwachs. Zu dem seit rund neun Monaten verfügbaren Flashsystem 840 gesellt sich die Enterprise-Performance-Lösung „Flashsystem v840“. Dank der Integration mit der Virtualisierungskomponente SVC soll die Nutzung des neuen All-Flash Arrays in Software-defined-Networking-Umgebungen (SDN) wirtschaftlicher werden.

Die Funktionen des SAN Volume Controllers (SVC) liefern Software-definierte Services für Storage. Dazu gehören ein automatisches, selbstlernendes Tiering von Daten in „heiße“ und „kalte“ Datenspeicher, Snapshots, Disaster Recovery, Replikation und Spiegelung sowie Thin Provisioning. Zweck dieser neuen Eigenschaften ist nach Angaben von Andy Walls, IBMs Storage-Guru, den bisherigen Eigenschaften des Flashsystems 840, wie etwa niedrige Latenzzeiten, Aspekte hinzuzufügen, die seinen Einsatz wirtschaftlicher machen. So könnten etwa durch die SDN-Services Administratoren durch Verwaltung gepoolter Speichervolumen über eine zentrale Oberfläche produktiver arbeiten.

Deshalb eigne sich das FlashSystem v840 nach Ansicht von Michael Achtelik, Business Unit Leader Storage Solution Sales DACH bei IBM, „für fast alle Unternehmensgrößen in allen Branchen“. Sie sollen nicht nur Rechenzentrumsplatz sparen, sondern auch Energie- und Kühlkosten. Die Einsatzbereiche des Flashsystems v840 seien laut Achtelik überall dort, wo Datenzugriffe und Batchläufe beschleunigt werden müssten, also nicht nur in OLTP-Systemen, sondern auch in der Business Intelligence und in Virtual Desktop Infrastructures.

Bis zu 1,6 Petabyte

Das System v840 skaliert von zwei Terabyte bis auf bis zu 1,6 Petabyte. Eine 40-Terabyte-RAID-Einheit lässt sich nach Walls' Angaben durch die Echtzeitkompression auf das Fünffache vergrößern. Daten werden „live“ bis zu dreieinhalbmal schneller als in der Vorversion komprimiert und gespeichert. Die gesamte I/O-Leistung habe sich im Vergleich zum Vorgängermodell um das bis zu Fünffache gesteigert, auf 2,5 Millionen IOPS. Diese lässt sich unter anderem mithilfe der speziellen Flash-Memory-Technik von IBM erzielen: „Die IBM-Flash-Module werden über besondere Konnektoren direkt mit der Backplane der Systeme verbunden, sodass zeitintensivere Wege wie über klassische SATA- oder SAS-Anbindungen entfallen“, erläutert ein IBM-Techniker.

Die Einstiegskosten für ein v840-Modell mit vier Terabyte Kapazität, Fibre Channel und einem Jahr Gewährleistung und Support beziffert Achtelik in einer Beispielrechnung auf eine monatliche Leasingrate von 1.769 Euro (zzgl. MwSt.) über drei Jahre hinweg. Kaufpreise nennt IBM auf Anfrage.

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