Neue Software verbessert Wirtschaftlichkeit der Datenspeicherung

IBM investiert mehr als eine Milliarde US-Dollar in Speichersoftware

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Rainer Graefen

Jamie Thomas, General Manager of Storage and Software Defined Storage, gab IBMs Pläne bekannt.
Jamie Thomas, General Manager of Storage and Software Defined Storage, gab IBMs Pläne bekannt. (Bild: Colby Jones für IBM)

IBM kündigt mit Spectrum Storage ein neues Speicherportfolio an, das die Effizienz der Datenspeicherung mittels intelligenter Software verbessern soll.

Ralf Colbus, Senior Storage Experte von IBM, erklärt: „Es braucht einen neuen Ansatz, um Kunden bei der Bewältigung des immensen Datenwachstums zu helfen. Traditionelle Speicher sind in einer Welt in der der Wert einzelner Daten sich fortlaufend verändert, nicht mehr effizient“. Aus diesem Grund plant IBM Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar über die kommenden fünf Jahre, um die Entwicklung der nächsten Generation von Speichersoftware zu beschleunigen. Dies beinhaltet Forschung für neue Cloud-Storage-Software, Object-Storage- und Open-Standard-Technologien inklusive OpenStack.

IBM Spectrum Accelerate

Die IBM-Software Spectrum Accelerate basiert auf XIV-High-End-Speicherlösungen. Sie ermöglicht es Kunden, Speicherkapazitäten dynamisch in wenigen Minuten hinzuzufügen - im Gegensatz zu den normalerweise üblichen Monaten, die es dauert, um Speicherhardware zu beschaffen, zu installieren und zu betreiben. Das soll für mehr Betriebskontinuität sorgen. Kunden können Spectrum Accelerate auch dafür einsetzen, bestehende Rechenzentrumsressourcen zu bündeln und ihre eigene skalierbare Hyper-Cloud-Umgebung zu bauen.

Intuitive Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche von Spectrum Accelerate basiert auf einer intuitiven und einfach zu bedienenden grafischen GUI für das Management-Dashboard. Sie lässt sich auf jedem browserfähigen Gerät ausführen. Dies schließt Mobilgeräte mit iOS- und Android-Betriebssystem mit ein. So können Kunden technische und administrative Vorgänge über ein Mobile-Dashboard steuern. Das soll für eine Verringerung von Speicherausfallzeiten, Überlastungen, Überprovisionierungen und Anwendungsunterbrechungen sorgen.

Datentransfer von und zu Clouds

IBM will außerdem einen Multi-Cloud-Connector als Software-Funktion in IBM Spectrum Storage einführen. Dies soll einen dynamischen und einfachen Datentransfer zwischen multiplen Clouds ermöglichen. Die Daten bleiben dabei vertraulich und sicher. Da es sich dabei um mehrere Clouds handelt, bietet der neue Ansatz einen noch höheren Schutz vor Ausfällen und eventuellem Datenverlust gegenüber einer einzelnen Cloud.

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