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HIIG verbindet Datensilos zu einem abteilungsübergreifenden Bildarchiv IBM kündigt Speicherlösung für medizinische Bilddaten an

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

IBM kündigt weitere Speicherlösungen für medizinische Bildgebungsverfahren und Patientendaten an. Das Healthcare-Image- und Information-Grid-Framework (HIIG) soll klassische Silostrukturen ablösen und ein vernetztes, interdisziplinär verfügbares Archiv schaffen. Das service-orientierte (SOA) Angebot nutzt dabei die IBM Grid-Medical-Archive-Solution (GMAS).

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Nicht nur für Radiologen: das IBM Healthcare-Image- und Information-Grid-Framework.
Nicht nur für Radiologen: das IBM Healthcare-Image- und Information-Grid-Framework.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bildgebende Verfahren in der Medizin seien längst keine Domäne der Radiologie, sagt IBM und will mit jetzt angekündigten Lösungen einen gesteigerten Bedarf an skalierbaren Archiven bedienen. Das HIIG-Framework soll heterogene IT-Landschaften zu einem abteilungsübergreifenden Speicher zusammenführen.

Isolierte Datensilos will der Anbieter dabei durch eine „interdisziplinäre Netzwerkstruktur“ ersetzen. Um diese zu realisieren, nutzt HIIG offene Standards sowie interoperable Dienste. Grundlage der serviceorientierten Lösung soll die Software IBM Grid-Medical-Archive-Solution (GMAS) bilden.

Für die Grid-basierende Speicherlösung GMAS kündigt IBM die überarbeitete Komponente Grid Access Manager 2.1 (GAM) an. Das Tool soll einen performanten und verlässichen Zugriff auf Netzwerkspeicher (NAS) gewährleisten und nutzt hierfür das Distributed-Gateway-Feature. Die Software setzt auf dem Dateisystem General Parallel File System (GPFS) auf und kann auch als traditioneller GMAS-Gateway fungieren. Zudem kann GAM 2.1 Control Nodes replizieren.

Für Anwender bedeutet das: Daten werden in einer vom Kunden definierten ILM-Struktur archiviert. Unabhängig von Speicherstufe und -ort sollen die Informationen lebenslang geschützt bleiben.

GAM 2.1 unterstützt die IBM-Hardware Blade Center und System Storage N-Serie. Den Distributed Gateway will der Hersteller ab Mitte 2009 anbieten. Die anderen Funktionen sind ab sofort verfügbar.

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