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Zwei-Milliarden-Investment trägt Früchte IBM launcht 38 neue Storage-Produkte

| Autor / Redakteur: Philipp Ilsemann / Nico Litzel

Mit der größten Ankündigung in der Geschichte von IBM bringt Big Blue eine ganze Armada an neuen Storage-Produkten auf den Markt. Die zahlreichen Übernahmen der vergangenen zwei Jahre sollen nun in Form von günstigen Disksystemen, Midrange-Lösungen, Virtualisierungs-Software, Autoloadern und Tape Libraries Früchte tragen.

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Das XIV Storage System von IBM bietet Thin Provisioning und eine hohe Skalierbarkeit.
Das XIV Storage System von IBM bietet Thin Provisioning und eine hohe Skalierbarkeit.
( Archiv: Vogel Business Media )

IBM will mit einem wahren Mega-Launch die nächste Generation von Speichersystemen einläuten. Insgesamt 38 neue Produkte und Lösungen sollen der Konkurrenz das Fürchten lehren. Sie sind das Resultat eines Zwei-Milliarden-Dollar-Investments, das der Konzern in den vergangenen drei Jahren getätigt hat.

Setzte die Storage-Sparte von Big Blue in der Vergangenheit eher konservativ auf Eigenentwicklungen, unterstützten dieses Mal zahlreiche Akquisitionen die Expansionsstrategie des Herstellers. Cognos, Diligent, XIV und Files X sind die bekanntesten Neuzugänge der vergangenen zwei Jahre.

Wichtigstes Ziel der neuen Speichergeneration laut IBM: Daten sollen nicht mehr nur auf statischen Speichersystemen lagern, sondern mobil werden und ihren Nutzern im Rahmen von Cloud Computing überall zugänglich gemacht werden, wo diese sie benötigen.

Scale out File Services (SOFS)

Einen ersten Vorgeschmack auf diese Datenzukunft sollen die Scale Out File Services (SOFS) bieten. Diese Storage-Virtualisierungs-Dienste liegen in Form von so genannten SOFS-Nodes zwischen Netzwerk und SAN. Die Kombination aus Hardware, Software und Services kann bis zu acht Petabyte bereitstellen, verfügt über eine integrierte Backup-Schnittstelle für Spiegelung oder Snapshots und bietet integriertes Information Lifecycle und Daten-Management. So lassen sich etwa 40 Tage lang nicht genutzte Daten auf kostensparende SATA-Festplatten oder später auf Bandspeicher auslagern.

Von der XIV-Akquisition im Januar profitiert IBM beim XIV Storage System. Das diskbasierte Low-Cost-Speichersystem für den Enterprise-Bereich soll bis zu 16.000 Snapshots ohne Performance-Einbußen ermöglichen. Thin Provisioning ist ebenso integriert wie eine redundante und intelligente Datenverteilung, die einen Rebuild eines defekten Moduls mit einem Terabyte innerhalb von 30 Minuten bewerkstelligen soll. Die bis zu 180 Plattenarme sorgen für eine hohe Performance, der 7.200-RPM-SATA-Festplatten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die Neuerungen im Midrange-, Tape- und Security-Segment.

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