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Virtuelle Speicherumgebung IBM stellt Scale-Out-Speichersystem Sonas vor

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Das neue Scale-Out-Speichersystem „Sonas“ von IBM kann große Datenmengen bewältigen und soll so Kosten traditioneller Anwendungen und Services reduzieren.

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IBMs Sonas ist ab sofort verfügbar.
IBMs Sonas ist ab sofort verfügbar.
( Archiv: Vogel Business Media )

Hersteller IBM kündigt ein neues Scale-Out-Speichersystem an, das eine virtuelle Speicherung von Daten über Server- und Speichersysteme schaffen kann. Dabei soll der Zugang zu großen Datenmengen ermöglicht werden, gleichgültig, wo diese sich befinden. In einem System soll Sonas bis zu 14,4 Petabyte Daten unterbringen können.

Mit dem Scale-Out-Network-Attached-Storage-System (Sonas) adressiert IBM Kunden, die sehr große Datenmengen verwalten. Das System kann ebenso die Kosten bei traditionellen Anwendungen und Services reduzieren, da mit Sonas keine zusätzlichen Systeme eingesetzt werden müssen, um die Speicherkapazität zu vergrößern.

Dabei kommt auch eine automatisierte Speicherklassifizierungs-Technologie zum Einsatz, die laut Hersteller in der Lage ist, mehr als eine Milliarde Dateien in wenigen Minuten zu scannen. Ebenso ist eine policy-basierte Klassifizierung auf Datei-Ebene bei sehr großen Datenmengen möglich, was Organisationen in die Lage versetzt, einfacher zu kontrollieren, wo Daten liegen und wohin sie migriert werden.

Außerdem können Dateninseln konsolidiert und gleichzeitig kann ein Zugang von überall auf der Welt geschaffen werden. Zudem lässt sich ohne Unterbrechung Speicherkapazität hinzufügen.

„Tag für Tag wird eine Datenmenge geschaffen, die dem Achtfachen der Information in allen US-amerikanischen Bibliotheken entspricht“, sagt Doug Balog, Vice President Disk Systems bei IBM. „Unternehmen müssen nicht nur diese Daten effizient speichern, sondern auch in der Lage sein, sie schnell wiederzufinden und vielseitigen Zugang zu ihnen zu schaffen. Sonas adressiert diesen Bedarf mit der richtigen, skalierbaren Lösung.“

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