Storwize V7000 Unified, Elastic Storage und Flash

IBM trimmt Speicher für High Performance Computing und die Cloud

| Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Nico Litzel

Die Speicher der IBM-Storwize-V7000-Unified-Familie bieten Clustering-Funktionen, eine Kompression in Echtzeit und eine sogenannte Active Cloud Engine.
Die Speicher der IBM-Storwize-V7000-Unified-Familie bieten Clustering-Funktionen, eine Kompression in Echtzeit und eine sogenannte Active Cloud Engine. (Bild: IBM)

IBM hat Mitte Mai in Boston mit „Elastic Storage“ ein neues Portfolio für Software-defined-Speicherlösungen angekündigt. Die integrierte Technik bietet nach Angaben von Big Blue ein bisher nicht gekanntes Leistungsniveau und eine praktisch unbegrenzte Skalierbarkeit. Auch in Sachen Hardware können sich Kunden auf Neuerungen freuen.

„Elastic Storage“ kann beim Einsatz im Unternehmen zu einer höheren Wirtschaftlichkeit des IT-Betriebs führen, erklärt IBM. Die Technik erlaube es Unternehmen, auf jede Art von Daten zuzugreifen und diese zu verarbeiten, gleichgültig, auf welchem Speichergerät und wo sie sich befänden.

Die neue Speichersoftware eignet sich laut IBM dabei vor allem für datenintensive Anwendungen, die einen Hochgeschwindigkeitszugang zu enormen Datenvolumina erforderten. Das ist beispielsweise in den Bereichen Seismik, Risikomanagement und Finanzanalysen, bei Wettervorhersagen und bei vielen Fragen im Bereich der wissenschaftlichen Forschung gefragt.

Neue und erweiterte Funktionen für Storwize, XIV & Co.

IBM hat auf kürzlich auf der Hardware-orientieren Kundenkonferenz „Edge 2014“ in Las Vegas das Thema Speicherlösungen in den Mittelpunkt ihrer Präsentationen gerückt. Neue und erweiterte Funktionen bei den Speicherprodukten Storwize, XIV sowie in den Bereichen Tape Libraries und Flash sollen dafür sorgen, dass diese durch eine verbesserte Virtualisierung, eine Komprimierung in Echtzeit, Easy Tiering und Mirroring für groß angelegte Cloud-Einsätze optimiert werden können. So sollen sie den Kunden den heute notwendigen schnellen Zugriff auf den Informationspool des Unternehmens bieten.

Die Speicher der IBM-Storwize-V7000-Unified-Familie wurden durch neue Clustering-Funktionen, eine Kompression in Echtzeit und eine sogenannte Active Cloud Engine erweitert. Kunden sollen dadurch die stark wachsenden Datenmengen besser verwalten können. Die Systeme unterstützen zudem jetzt eine doppelt so hohe Leistung im Vergleich zu den Vorgängermodellen, maximal bis zu vier Petabyte an Daten.

Angebot für Service Provider

Ebenfalls vorgestellt wurde „IBM XIV Cloud Storage“. Das Angebot richtet sich an Service Provider und soll diesen eine kosteneffiziente Infrastruktur bieten, kombiniert mit einem auf der tatsächlichen Nutzung basierendem Abrechnungsmodell für Business Partner. Das kann die initialen Systemkosten um bis zu 40 Prozent senken, verspricht IBM.

Neu vorgestellt wurden zudem Features wie XIV Multi-Tenancy für eine erweiterte Datensicherheit und eine verbesserte Cloud-Wirtschaftlichkeit. Das will IBM durch die Aufteilung von XIV-Speichern in logische Domains erreichen, die getrennten Nutzerbereichen zugeordnet werden.

Auch bei den Bandlaufwerken setzt IBM auf das Thema Cloud. So soll die Tape Library TS4500 bei Large-Scale-Cloud-Umgebungen eine Datenarchitektur unterstützen, die einen hohen Nutzungsgrad bietet und bis zu dreimal mehr Cloud-Daten im gleichen Footprint wie bisher sichern kann.

Auch beim Thema Flash legt IBM nach: Die DS8870 Flash-Systeme bieten eine bis zu dreieinhalb mal schnellere Flash-Performance im Vergleich zur vorangegangenen Generation. Gleichzeitig brauchen die aktuellen Geräte nur noch halb so viel Platz und verbrauchen bis zu 12 Prozent weniger Energie.

Die neuen High-Performance-Lösungen sollen voraussichtlich noch vor Ende Juni auf den Markt kommen.

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