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Mobility, Cloud, Big Data, Social Business und Sicherheit IBMs Portfolio für mobile Anwendungen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Unter dem Schlagwort MobileFirst wirbt IBM um Kunden, Entwickler und akademischen Nachwuchs. Das Angebot soll Tools und Services für mobile Lösungen und neue Geschäftschanchen liefern. Partner AT&T öffnet zudem Schnittstellen für IBM Worklight.

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Mit Lizenzen, Stipendien und Lehrplänen wirbt IBM auch im akademischen Umfeld für MobileFirst.
Mit Lizenzen, Stipendien und Lehrplänen wirbt IBM auch im akademischen Umfeld für MobileFirst.
(Bild: IBM)

Mit MobileFirst will IBM ein umfassendes Mobile-Portfolio anbieten und verspricht integrierte Strategien für Mobility, Cloud, Big Data, Social Business und Sicherheit. So wolle man Unternehmen als Partner dabei helfen, sämtliche mobile Prozesse zu steuern und zu optimieren. Das Angebot reiche dabei von der Koordination mobiler Endgeräte bis zur Entwicklung kommerzieller Apps.

IBM kokettiert mit "tausende[n] Experten, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen" und 270 eigenen Patenten im Bereich drahtloser Innovationen. Bis heute habe man bereits 1.000 Kunden auf dem Weg zum mobilen Unternehmen begleitet.

Im Detail offeriert IBM Ressourcen für Geschäftspartner, Entwickler und Kunden. Teil hiervon sind:

  • IBM MobileFirst Platform: Hier verspricht IBM erweiterte Funktionen für Worklight. Möglich sei zudem das Single Sign On für mehrere Anwendungen. Eine neue Beta-Version von Rational Test Workbench verbessere zudem die Qualität und Zuverlässigkeit mobiler Apps.
  • IBM MobileFirst Security: IBM will seine Kontext-basierten Sicherheitslösungen ausbauen und erweitert AppScan damit um Funktionen zum Aufspüren von Sicherheitslücken.
  • IBM MobileFirst Management: Updates für den IBM Endpoint Manager verbessern laut Anbieter den BYOD-Support (Bring Your Own Device) und erhöhen Sicherheitsstandards.
  • IBM MobileFirst Analytics: IBM erweitert seine Tealeaf CX Mobile Lösung. Die überwacht Reaktionen eines Kunden, der mobil auf die Webseiten des Unternehmens zugreift.

Zu den mobilen Services für Kunden gehören:

  • IBM MobileFirst Strategy and Design Services: Entwickelt werden hiermit unternehmensweite mobile Geschäftsstrategien, Konzepte und Designs.
  • IBM MobileFirst Development and Integration Services: Darunter fällt die Implementierung mobiler Infrastrukturen und Anwendungsportfolios sowie Koordination von BYOD-Umgebungen.
  • Mobile & Collaboration Services für Anwendungen wie Voice, Video und Chat auf einem virtuellen Desktop innerhalb einer einheitlichen Infrastruktur.

Die Mobile Ressourcen und Programme für Geschäftspartner, Entwickler und Studenten umfassen:

  • Eine jetzt verkündete Partnerschaft mit AT&T. Die ermögliche es Entwicklern, mobile Apps mit IBM Worklight zu verbessern und über die Cloud Zugriff auf AT&Ts APIs zu haben. Die APIs funktionieren weltweit, werden aber zumindest zum Teil ausschließlich in den USA gehostet. Die Payment-Services sind lediglich in den USA verfügbar; IBM stellt aber einen weltweiten "GSMA OneAPI Exchange"-Support in Aussicht.
  • Mit Hilfe von Ready for IBM MobileFirst sollen zudem Independent Software Vendors (ISVs) mobile Technologien in ihre Lösungen integrieren. Die Software Value Plus erleichtert dabei den Zugriff auf Zertifizierungen, Workshops und Incentives für Reseller und Systemintegratoren.
  • Für Studenten offeriert IBM schließlich neue Fachbereichsstipendien und die Entwicklung neuer Lehrpläne an. IBM will außerdem Worklight in Seminarräumen und über Online-Trainings kostenlos zur Verfügung stellen, um Studenten und dem Lehrpersonal den Einstieg in mobile Plattformen zu erleichtern.

Weitere Informationen zu IBM MobileFirst gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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