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Storage-Konsolidierung im Mittelstand – aus zwei mach eins In der DS5000-Familie antizipiert IBM das Datenwachstum

| Redakteur: Rainer Graefen

Das Anfang September auf den Markt gekommene Midrange-Speichersystem DS5000 ist Bestandteil der IBM Information Infrastructure. Storage-Insider.de sprach mit Benedikt Braun, Sales Specialist Midrange Disk, über die Stärken der DS5000 und den Einfluss der neuen Strategie auf die technische Ausstattung.

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Benedikt Braun, Sales Specialist Midrange Disk, kennt alle Details der DS5000.
Benedikt Braun, Sales Specialist Midrange Disk, kennt alle Details der DS5000.
( Archiv: Vogel Business Media )

Warum wollen Anwender leistungsstärkere Systeme?

Braun: Was wir sehen, und das ist sicherlich nichts Neues, ist ein unglaubliches Datenwachstum. Und das vor allem bei unstrukturierten Daten, wie etwa E-Mail und File-Services, aber auch bei strukturierten Daten wie Datenbanken. Während wir bei Datenbanken ein gemäßigtes Wachstum von rund 20 bis 30 Prozent haben, liegt das bei den unstrukturierten Daten in einer Bandbreite von 60 bis 100 Prozent. Diese im schlimmsten Fall jährliche Verdopplung der Datenmenge bedeutet, dass eigentlich immer mehr Budget für Storage ausgegeben werden müsste. Eine Konsolidierung auf leistungsstärkere Systeme ist deshalb für jeden Administrator sinnvoll.

Stellt sich die Frage: Wie teuer ist die DS5000?

Braun: Über absolute Preise zu sprechen, ist immer schwierig. Ich hoffe, ein Vergleich reicht. Der Startpreis einer DS5100 dürfte sich auf dem Niveau einer DS4800 Modell 84 bewegen, die mit acht GigabyteCache ausgestattet ist.

Andersherum gefragt: Wie viele Altsysteme kann denn die DS5100 ersetzen?

Braun: Ich kann auch da natürlich keine generelle Aussage machen, da sich die Einsatzgebiete bei den Anwendern sehr stark unterscheiden. Unsere Messungen mit diversen Applikationen zeigen jedoch, dass es möglich ist, bis zu vier DS4700 respektive zwei DS4800 auf dem neuen System zu konsolidieren. Bei einem Preisvergleich wäre auch die Einsparungen an Platz und Strom einzubeziehen.

Die Leistungssteigerung ergibt sich doch wahrscheinlich ganz normal aus den üblichen technischen Fortschritten?

Braun: Ganz so einfach ist es nicht. Einerseits ja. Da wir jetzt doppelt so viele Disks installieren können, sind auch doppelt so viele I/Os pro Sekunde möglich. Dies setzt natürlich eine lineare Skalierung vorau, insofern die Maschine diese zur Verfügung stellen kann, wie es bei der DS5000 der Fall ist. Wenn man jedoch genauer hinschaut, fällt die vierfache Streaming-Rate verglichen mit dem Vorgängermodell DS4800 aus dem Rahmen. Der Grund ist nicht nur ein größerer Cache, sondern liegt in einem speziellen ASIC, der per dedizierte PCIe-Kanäle und verbesserte Bandbreite direkt mit dem Cache kommunziert. Das macht die DS5000-Familie für den HPC-Bereich, also das High Performance Computing, umso interessanter.

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