„Scale to Win“

Infinidat entwickelt Fabric für Multi-Petabyte-Rechenzentren

| Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Speerspitze von Infinidats Storage-Vision: die Infinidat Elastic Data Fabric.
Speerspitze von Infinidats Storage-Vision: die Infinidat Elastic Data Fabric. (Bild: Infinidat)

Einen Blick in die Zukunft wirft Infinidat. Mit dem Konzept „Scale to Win“ stellt der Speicherspezialist seine eigene Vision für große Rechenzentren vor: Mit Hilfe mehrerer Produkterweiterungen und Programme will die israelisch-US-amerikanische Firma ihre Kunden mit Datenaufkommen im Petabyte-Bereich unterstützen.

Eine zentrale Rolle der Infinidat-Speichervision „Scale to Win“ kommt der Entwicklung der „Infinidat Elastic Data Fabric“ zu, die auf den bisherigen Technologien des Unternehmens aufbauen soll. Während einige Funktionen ab sofort zur Verfügung stehen, sollen in der Mitte des kommenden Jahres weitere folgen. Eric Burgener, Research Vice President bei den Marktforschern IDC, fasst erläuternd zusammen: „Die Ankündigung der Infinidat Elastic Data Fabric unterstreicht die Vision des Unternehmens für das hybride Cloud-Rechenzentrum im Multi-Petabyte-Bereich der Zukunft.“

Im Einzelnen kündigt Infinidat an:

Die Software Infinibox und die Datenschutz-Appliance Infiniguard liegen nun jeweils in der Version „FLX“ vor – der Zusatz steht für „Flexibilität“ (flexibility) im Rechenzentrum und soll die Kunden durch ein Verbrauchsmodell à la Cloud-Storage von Hardware unabhängig machen. Auf den Punkt gebracht, soll der Kunde nur den Speicherplatz bezahlen, den er wirklich benötigt. Grundlegend dafür ist, dass Storage-Kapazitäten je nach Bedarf nach oben (oder auch nach unten) angepasst werden können. Für die benötigte Hardware (Controller und Medien) bietet Infinidat eine kostenfreie Aktualisierung im Dreijahresrhythmus an.

Als Monitoring-Instrument für alle Infinibox-Systeme mit User-definierbaren Dashboards soll die Cloud-basierte Plattform Infiniverse dienen. Darüber hinaus soll das selbstlernende Tool auf Grundlage aufkommender Daten Prognosen zu künftig benötigten Kapazitäten liefern, die Performance verbessern und zudem Probleme bezüglich der Konfiguration ermitteln. Der Hersteller will seinen Kunden Infiniverse noch im zweiten Quartal 2019 kostenfrei zur Verfügung stellen.

Zuerst war die Forschung: ein Blick ins Infinity-Testlabor.
Zuerst war die Forschung: ein Blick ins Infinity-Testlabor. (Bild: Infinidat)

Im dritten Quartal 2019 soll das Software-Release 5 von Infinibox einsatzbereit sein und etliche Software-Erweiterungen bereitstellen. Im Fokus stehen dabei laut Hersteller: die Verbesserung der Performance, der „Network Lock Manager“ (NLMv4) für NFSv3-Dateisysteme, die Active/Active-Replication und die Non-Disruptive-Data-Mobility. Zudem sollen damit die Latenz reduziert und die Performance gesteigert werden. Infinidat spricht in diesem Zusammenhang von einer „Interaktionsgeschwindigkeit von über zwei Millionen IOPS“ sowie einem „erhöhten Datendurchsatz von bis zu 25 GB pro Sekunde“.

Auch die Hardware-Konfiguration der Infinibox erhält noch im zweiten Quartal des laufenden Jahres weitere Optionen, unter anderem 6-Gb- und 32-Gb-Fibre-Channel, 10-Gb- und 25-Gb-Ethernet, Storage Class Memory (SCM) sowie NVMe over Fabrics (NVMe oF).

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