Suchen

HP: Vom adaptiven zum konvergenten Rechenzentrum

Integration von Gebäude- und IT-Management, Servern, Netzwerk und Anwendungen

Seite: 3/5

Firma zum Thema

HP Virtual Connect erlaubt die Bildung von flexibel einsetzbaren Ressourcen-Pools im Rechenzentrum. Sie ermöglicht die Virtualisierung auf LAN-Ebene/Ethernet und auf SAN-Ebene/FibreChannel. Virtual Connect bündelt Pools von MAC- und WWN-Adressen und macht sie dem Backend über eine einzige Verbindung zugänglich.

HP Virtual Connect (VC) unterstützt jetzt auch HPs Integrity-Bladeserver. Die neue Version 6.0 des Virtual Connect Enterprise Manager erhöht die Skalierbarkeit der VC-Technologie. Jetzt können bis zu 1000 Enclosures und bis zu 16.000 physische und virtuelle Server über eine VC-Anbindung zu einem Ressourcen-Pool gebündelt werden.

Virtual Resource Pools

Die Architektur von HP Converged Infrastructure sieht den Aufbau eines Shared-Services-Modells mit HP Virtual Resource Pool vor. Das sind virtualisierte Bündel von gemeinsam genutzten Server-, Speicher- und Netzwerk-Kapazitäten, die quasi auf Abruf allokiert werden können, um Applikationsanforderungen zu bedienen. Indem einzelne Systeme geteilt oder aggregiert werden, um einen einheitlichen Ressourcen-Pool zu bilden, steigt die Skalierbarkeit und Auslastung des Gesamtsystems. HP Converged Infrastructure erfordert also eine Ende-zu-Ende-Virtualisierung der IT-Ressourcen und ihre Vereinigung über ein gemeinsames Management-System

Die drei folgenden Speicher-Neuheiten von HP unterstützen das virtualisierte Ressourcenpooling:

Das X9000 Network Storage System ist das erste HP-Produkt aus der IBRIX-Übernahme im Sommer 2009 und verfügt über eine Datenspeicherkapazität von 16 Petabytes innerhalb eines „Single Namespace“ und bis zu über 1000 Clusterknoten. Gespeicherte Dateien können virtualisiert und effizient verwaltet werden, um schnell auf Geschäftsanforderungen reagieren zu können. Zielbranchen sind der Finanzsektor, die Kommunikations-, Medien- und Unterhaltungsindustrie sowie das Gesundheitswesen und Life Science. Verfügbar ist die Lösung in zwei Ausprägungen: mit SAS-Drives für Performance-Konfigurationen und mit SATA-Drives für Kapazitäts-Konfigurationen.

Die neue Version 3.0 der Speichervirtualisierungslösung SAN Virtualization Services Platform (SVSP) bündelt freie Kapazitäten aus den angeschlossenen Disk-Array-Systemen, auch von unterschiedlichen Herstellern, und stellt sie als neue LUN (Logical Unit Number) wieder zu Verfügung. Mit der neuen SVSP Command View Version kann direkt das HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA) konfiguriert und LUNs bereit gestellt werden.

Durch die Kombination mehrerer SANs kann die Kapazitäts-Ausnutzung mit SVSP sogar um bis zu 300 Prozent gesteigert werden. Die Online-Datenmigration erfolgt direkt über das SAN und ist auch zwischen zwei Speichersystemen unterschiedlicher Bauart oder von verschiedenen Herstellern möglich.

Durch eine transparente Ausfallsicherung lässt sich mit SVSP 3.0 die Verfügbarkeit der Speicherinfrastruktur wesentlich erhöhen. Der Ausfall eines Speichersystems beeinflusst somit nicht die virtuelle Serverumgebung. Zu Wartungszwecken können die Speichersysteme aus dem Verbund genommen werden, um außerhalb des normalen Betriebes Upgrades oder Wartungsarbeiten durchzuführen. Dabei können auch Desaster-Recovery-Tests mit Echtdaten durchgeführt werden, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2042070)