Suchen

HP: Vom adaptiven zum konvergenten Rechenzentrum

Integration von Gebäude- und IT-Management, Servern, Netzwerk und Anwendungen

Seite: 4/5

Firma zum Thema

Mit der Cluster Extension EVA Software, die mit Microsoft Hyper-VLive Migration integriert ist, können nun auch Microsoft-Hyper-V-Kunden ihre Daten in virtuellen Server- und Speicherumgebungen schützen. Bei einer gleichzeitigen, effizienten Disaster Recovery können Applikationen und Speicher innerhalb des Rechenzentrums zudem dynamisch verwaltet und zugeordnet werden.

Data Center Smart Grid

Das HP Data Center Smart Grid umfasst Hardware, Software und Dienstleistungen zum Aufbau eines intelligenten Energie-Managements für das gesamte Rechenzentrum – IT und Gebäudeinfrastruktur. Es sammelt und überwacht bei Bedarf tausende von Energie- und Termperaturmetriken in Echtzeit. Damit können Kunden kurzfristige Probleme beheben und eine langfristige Optimierung ihres Energieverbrauchs erzielen. Basierend auf sehr genauen Messgeräten erstellt das Smart Grid detaillierte Reports über den Energieverbrauch – und versetzt die IT-Abteilung somit beispielsweise in die Lage, Energiekosten in Abhängigkeit vom Nutzungsgrad einer Anwendung in Rechnung zu stellen. Zudem können sich Unternehmen mit Industrie-Benchmarks vergleichen und gezielt auf eine Verbesserung hinarbeiten. Veränderungen zur Optimierung der Energie-Effizienz werden entweder manuell oder automatisch – auf der Grundlage zuvor definierter Regeln – durchgeführt.

Grundlage von HP Data Center Smart Grid ist die Technologie HP Thermal Logic mit Insight Software als Management-Werkzeug, erweitert um Lösungen wie HP Environmental Edge, das Messgrößen im Rechenzentrum aufzeichnet, in Echtzeit grafisch darstellt und analysiert.

Mit HP Environmental Edge konnten Kunden bisher Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit im Rechenzentrum messen, auswerten und visualisieren. Die neue Version 5.1 ist nun auch in der Lage, über spezielle Messgeräte den Stromverbrauch aller IT- und Gebäude-Komponenten zu erfassen. Zudem überwacht die neue Version beispielsweise die Wasserkühlung und die Position von Rack-Türen. Environmental Edge erlaubt damit erstmals eine ganzheitliche Analyse des Energieverbrauchs im Rechenzentrum, sowohl in Echtzeit als auch historisch (grafische Playback-Funktion, Tendenzanalysen). Auf dieser Grundlage ermittelt Environmental Edge beispielsweise Kennzahlen wie Power Utilization Efficiency (PUE), also der Quotient aus dem Gesamtenergieverbrauch des Rechenzentrums insgesamt und dem Energieverbrauch der IT. Durchschnittliche Rechenzentren haben typischerweise einen PUE-Wert von 2 – für jedes Watt, das in die eigentlichen IT-Systeme hineingeht, verbrauchen sie also zwei Watt für die Gesamtumgebung. HP Environmental Edge liefert die Datengrundlage, um diesen Wert zu verbessern und damit Kosten und CO2-Ausstoß zu senken. Als Optimum gilt ein PUE-Wert von 1,2. HPs „Rechenzentrum im Container“, das Performanced Optimized Datacenter, erreicht beispielsweise einen PUE-Wert von 1,25.

Die Software Data Center Power Control, mit der Version 6.0 ist ein Bestandteil von Insight Control und sichert geschäftskritische Applikationen im Fall von Energie-Engpässen. Anwender können Regeln und Prioritäten definieren, die automatisch umgesetzt werden, wenn der Strom knapp wird oder ganz auszufallen droht. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass Server mit niedriger Priorität als erste heruntergefahren werden und die Energiezufuhr der geschäftskritischen Systeme schrittweise mittels Power Capping gedrosselt wird. Data Center Power Control sichert damit eine kontrollierte Reaktion auf unerwartete Stromengpässe. Daten können rechtzeitig gesichert werden, sodass die Wiederherstellungszeit minimiert wird.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2042070)