Suchen

Flash-Laufwerke sollen Kosten für Infrastruktur, Kühlung und Energie senken Intel liefert Solid State Drives für Speichersysteme und Server aus

| Redakteur: Nico Litzel

Intel bietet ab sofort unter der Bezeichnung „X25-E Extreme SATA SSD“ Solid State Disks (SSDs) an, die speziell für Server, Workstations und Speichersysteme konzipiert wurden.

Firmen zum Thema

Solid State Disks wie die „X25-E Extreme SATA SSD” können laut Intel bei Unternehmensanwendungen die Gesamtkosten für Infrastruktur, Kühlung und Energie um mehr als das Fünffache senken.
Solid State Disks wie die „X25-E Extreme SATA SSD” können laut Intel bei Unternehmensanwendungen die Gesamtkosten für Infrastruktur, Kühlung und Energie um mehr als das Fünffache senken.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die „Intel X25-E Extreme SATASSD“ besteht aus Single-Level-Cell-Flash (SLC) mit einer Strukturgröße von 50 Nanometern und wurde für massive Rechenlasten konzipiert. Das Modell mit 32 Gigabyte Speicherkapazität bietet eine Lesegeschwindigkeit von 35.000 IOPS (vier Kilobyte Random Read) und eine Schreibgeschwindigkeit von 3.300 IOPS (vier Kilobyte Random Write). Die Leselatenz gibt Intel mit 75 Millisekunden an, die Leistungsaufnahme mit 2,4 Watt. Zudem erreicht Intels jüngste Flash-Generation im 2,5-Zoll-Formfaktor 250 Megabyte pro Sekunde im sequenziellen Lesezugriff und bis zu 170 Megabyte pro Sekunde sequenzielle Schreibgeschwindigkeit.

Neben der hohen Leistung unterstreicht der Hersteller den geringen Verschleiß und eine hohe Ausfallsicherheit: Das 32-Gigabyte-Modell kann in einem Zeitraum von drei Jahren bis zu vier Petabytes schreiben – das sind etwa 3,7 Terabyte pro Tag.

Die Intel X25-E Extreme SATA SSD mit 32 Gigabyte Speicherkapazität ist ab sofort verfügbar. Der Preis für Großabnehmer liegt bei 695 US-Dollar (rund 517 Euro) pro Laufwerk bei einer Abnahme von 1.000 Stück. Die Serienproduktion eines 64-Gigabyte-Modells soll im ersten Quartal 2009 anlaufen.

(ID:2017210)