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Verschlüsselnde RAID-Controller sollen geschäftskritische Daten sichern Intel und LSI wollen Hardware-Encryption vorantreiben

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Intel will mit einer Technik namens Treemont geschäftskritische Daten absichern, die auf Servern und Workstations gespeichert werden. In Zusammenarbeit mit LSI Logic will das Unternehmen eine offene Architektur entwickeln, die künftige Xeon-Server und SAS/SATA-RAID-Adapter gleichermaßen nutzt.

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Intel und LSI wollen Daten gemeinsam mit der Treemont genannten Technik im RAID verschlüsseln.
Intel und LSI wollen Daten gemeinsam mit der Treemont genannten Technik im RAID verschlüsseln.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die betriebssystemunabhängige Verschlüsselung ist dem Chip-Hersteller Intel ein großes Anliegen. Neben dem Trusted Platform Module im kommenden Chipsatz Q45 wird gemeinsam mit dem RAID-Spezialisten LSI an einer Hardware-nahen Verschlüsselungstechnik gefeilt.

Damit soll es möglich sein, unabhängig vom Betriebssystem noch vor dem ersten Boot-Zugriff die Sicherheit der gespeicherten Daten zu gewährleisten. Ähnlich wie die Full Disc Encryption (FDE) ist für die Verschlüsselung ein Hardwaremodul zuständig. Es soll aber nicht in der Festplatte, sondern auf dem RAID-Controller oder dem Mainboard sitzen.

Konkrete Ziele oder geplante Produkte nennen beide Unternehmen noch nicht. Intel und LSI arbeiten bereits seit fast zehn Jahren gemeinsam an Lösungen für den OEM-Speichermarkt.

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