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Interview mit Stefan von Dreusche, Datacore Software Intelligente Storage-Virtualisierung

| Redakteur: Nico Litzel

Storage-Insider.de sprach mit Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore Software, über Software-defined Storage.

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Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore Software
Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore Software
(Bild: Datacore )

Storage-Insider.de: Warum ist Software-defined Storage sinnvoll?

von Dreusche: Software ist die Basis für größere Flexibilität, höhere Verfügbarkeit und Auslastung und damit für eine Kostensenkung im Rechenzentrum. Intelligente Storage-Virtualisierung ist die Schlüsseltechnologie, um die Nutzung von Speicherressourcen so zu verbessern, dass sie optimal an die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden können.

Warum sollten Unternehmen in eine zusätzliche Software-Schicht investieren?

von Dreusche: Entscheidend ist, dass die rein Software-definierte Speichervirtualisierung sämtliche Leistungsmerkmale unabhängig von der Hardware Geräte übergreifend zur Verfügung stellt. Vorhandener Storage wird optimiert, sodass eine Hardware-Investition später und gezielt durchgeführt werden kann. Software wie unsere SANsymphony-V steigert die Auslastung auf über 90 Prozent. Wir nutzen den Server-Arbeitsspeicher für das Caching und beschleunigen den Zugriff für Business-Anwendungen wie SAP, ERP, E-Mail und Datenbanken. Bei Bedarf kann vorhandener Enterprise-Storage mit kostengünstiger Hardware erweitert werden, oder SSD-Karten können problemlos in die Infrastruktur integriert werden, ohne dass die bereits vorhandene Storage-Umgebung ersetzt werden muss.

Sie erwähnten, dass Datacore Software diesen Ansatz bereits seit längerer Zeit verfolgt.

von Dreusche: Wir sind mit unserer SANsymphony-V-Plattform Marktführer bei der Hardware-unabhängigen Speichervirtualisierung. Sie hat sich bei tausenden Kunden weltweit bewahrt, liegt mittlerweile in der neunten Generation vor und integriert heute automatisiertes Management mit Enterprise-Funktionen wie synchrone und asynchrone Spiegelung mit Autofailover, Auto-Tiering, Performancebeschleunigung durch Caching, Thin Provisioning, Snapshots, Datenmigrations- und Analysetools. Was früher Enterprise-Storage ausmachte, kann heute mit kostengünstiger Hardware erzielt werden.

Was würden Sie Unternehmen raten, die über Software-definierten Storage und Speichervirtualisierung nachdenken?

von Dreusche: Wir sind Software-Spezialisten für Speichervirtualisierung und dementsprechend gut aufgestellt in Beratung, Planung und Durchführung. Wir arbeiten nur mit zertifizierten Partnern und nehmen jede Installation vor Inbetriebnahme ab. Dadurch können wir Kunden über unseren weltweiten Support rund um die Uhr kompetent und schnell unterstützen. Das ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets, nach dem ein Kunde sich richten sollte.

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