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Studie zur Endgeräte-Sicherheit in Unternehmen Investitionen in Verschlüsselung und Network Access Control geplant

| Redakteur: Stephan Augsten

Während immer mehr Mitarbeiter im Außendienst unterwegs sind, bleibt die Sicherheit mobiler Geräte auf der Strecke; und auch die Endgeräte-Verschlüsselung im Unternehmen ist nach wie vor noch keine Standard-Maßnahme. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Datensicherheits-Anbieters Check Point Software hervor.

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Unternehmen wollen Check Point zufolge in diesem Jahr stärker in Verschlüsselungslösungen investieren.
Unternehmen wollen Check Point zufolge in diesem Jahr stärker in Verschlüsselungslösungen investieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der aktuellen Studie von Check Point zufolge nimmt die Anzahl der remote arbeitenden Beschäftigten weiter zu. Über 40 Prozent der Unternehmen beschäftigten demnach eine höhere Anzahl extern arbeitender Angestellter als noch 2008. In 77 Prozent der Unternehmen greift bis zum einem Viertel der Belegschaft regelmäßig von zu Hause aus oder während Geschäftsreisen von außen auf das Unternehmensnetzwerk zu.

Ungeachtet dessen verschlüsseln nur 9 Prozent der Unternehmen ihre portablen Speichermedien wie USB-Geräte. Beim Schutz der sensitiven Daten auf den Endgeräten sieht es etwas besser aus; eine Lösung zur Festplatten-Verschlüsselung kommt zumindest in gut einem Viertel der befragten Organisationen zum Einsatz.

Die Unternehmen sind sich dieser Gefahr aber durchaus bewusst, wie die Investitionspläne laut Check Point zeigen: Knapp die Hälfte der befragten Anwender will noch im Laufe dieses Jahren eine Endpoint-Security-Lösung anschaffen. Festplatten-Verschlüsselung (24 Prozent), NAC (Network Access Control, 22 Prozent) und die Verschlüsselung von Datenträgern (Media Encryption, 13 Prozent) waren dabei die meist genannten Anwendungen.

Bei den meist genutzten Anwendungen zur Absicherung der Endgeräte führen Desktop-Antivirus (90 Prozent), Anti-Spyware (56 Prozent), Personal Firewalls (49 Prozent) und VPN-Clients (49 Prozent). In Unternehmen mit weniger als 5.000 Angestellten sind derzeit Endpoint-Security-Produkte von durchschnittlich drei verschiedenen Herstellern im Einsatz. In größeren Unternehmen setzt man im Schnitt sogar auf fünf verschiedene Anbieter.

Für die Studie hat Check Point insgesamt 224 IT- und Security-Administratoren aus Nord- und Südamerika, EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Dabei beschäftigen 23 Prozent der befragten Betriebe bis zu 99 Mitarbeiter, 25 Prozent haben 100 bis 499 Mitarbeiter, 13 Prozent zählen 500 bis 999 Angestellte, 24 Prozent haben eine Betriebsgröße von 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern und 15 Prozent haben mehr als 5.000 Beschäftigte.

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