Geräuschanalyse von Festplatten nach Vorlage von Hitachi Global Storage „Ist das normal, dass sich das so komisch anhört?“

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Hitachi Global Storage stellt auf seiner Webseite die „letzten Zuckungen“ von sterbenden Festplatten als Audiodateien zur Verfügung. Das soll nicht nur zum Erschrecken des Mitarbeiters nebenan dienen, sondern hat laut Hersteller auch einen Nutzwert: Wenn ein Anwender solche Geräusche vernimmt, sollte er schleunigst mit dem Backup beginnen.

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Klack, klack, klack – Hitachi Global Storage stellt eine Auswahl anormaler Festplattengeräusche zum Anhören bereit.
Klack, klack, klack – Hitachi Global Storage stellt eine Auswahl anormaler Festplattengeräusche zum Anhören bereit.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vom regelmäßigen Klacken des Lesekopfs auf dem Platter bis zum quietschenden Lager des Motors: Hitachi Global Storage hält für jeden Festplattennutzer einen Albtraum bereit. Vom Headcrash bis zum Ausfall des Spindelmotors kann man auf der Webseite des Herstellers unterschiedliche Sounds abspielen, die jedem Administrator das Blut in den Adern gefrieren lassen sollte. Fernab vom 1. April will Hitachi mit den .Wav-Files eine alarmierende Wirkung erzielen: „Wenn Sie so etwas hören, sichern Sie sofort alle Daten und kontaktieren Sie uns“.

Scheinbar wurde der Support des HDD-Lieferanten oft mit Fragen kontaktiert, in denen die Kunden die Geräusche beschrieben, die ihre sterbenden Datenspeicher als „letztes Zucken“ von sich gaben. Das nahm der Hersteller zum Anlass, eine kleine Auswahl an „Todesröchlern“ online anzubieten. Eine Auswahl an verschiedenen fehlerhaften Schreib-/Leseköpfen, ein unrund laufender Spindelmotor und letztlich der allseits beliebte Headcrash stehen zum Anhören bereit – wohlgemerkt, bei letzterem ist es mit der Datensicherung auch zu spät.

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