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TIP-Marktforscher und Data Domain bestätigen Trend zu Deduplizierung IT-Praktiker haben Probleme mit Backup und Speicherprognose

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel

Fast jedes zweite europäische Unternehmen will in Zukunft auf Deduplizierung setzen, so eine Erhebung der Marktforscher von TheInfoPro (TIP). 14 Prozent der 300 befragten Storage Professionals nutzen das Verfahren bereits heute, um rasch wachsende Datenberge in den Griff zu bekommen. Als führenden Anbieter nennen die Analysten Data Domain, gefolgt von EMC und NetApp.

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Die periodischen TIP-Studien über den Speichermarkt werden bereits seit 2004 durchgeführt.
Die periodischen TIP-Studien über den Speichermarkt werden bereits seit 2004 durchgeführt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den größten Speicherplagen befragt, nennen mehr als 60 Prozent der europäischen IT-Experten wachsende Datenberge und deren Verwaltung. Die meisten Administratoren haben zudem Probleme, ihren zukünftigen Speicherplatz vorauszusagen. Und fast jeder Dritte tut sich mit Backup-Prozessen schwer.

Laut dem jetzt von Data Domain und TIP herausgebrachten Papier „Deduplication in Europe“ wollen die Befragten unabhängiger von Bandspeicherlösungen werden. Weitere Anforderung der IT-Praktiker: Replikation und Backup sollen sich unkomplizierter durchführen lassen. Als passende Lösung empfehlen die Marktforscher Deduplizierungs-Techniken.

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In 14 Prozent der untersuchten Firmen werden diese bereits produktiv umgesetzt, jedes zehnte Unternehmen prüft den Einsatz. Kurz- oder mittelfristig wollen weitere 36 Prozent ihre Speichersysteme um eine Deduplikationslösung erweitern.

Als führenden Anbieter für Deduplizierungslösungen in Europa nennt die Studie Data Domain, es folgen EMC und NetApp. Die TIP-Analyse beruht auf Antworten von knapp 300 „Storage Professionals“ aus Nordamerika und Europa. In die Erhebung flossen seit 2004 gemachte Forschungsergebnisse ein.

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(ID:2012583)