PCIe-NVMe-SSDs im M.2-Format

Kingston bringt A1000-Produktlinie

| Autor / Redakteur: Tina Billo / Rainer Graefen

Die M.2-SSDs der Produktlinie A1000 von Kingston sind in Varianten mit 240, 480 und 960 Gigabyte Speicherkapazität erhältlich.
Die M.2-SSDs der Produktlinie A1000 von Kingston sind in Varianten mit 240, 480 und 960 Gigabyte Speicherkapazität erhältlich. (Bild: Kingston)

Die aktuellen SSDs sind für den Einsatz in Notebooks und Desktops vorgesehen, die über einen M.2-Steckplatz des Formats 2280 (22 Millimeter Breite und 80 Millimeter Länge) verfügen. Die Laufwerke unterstützen das NVMe-Protokoll und lassen sich über zwei PCI Express 3.0-Lanes anbinden.

In den M.2-SSDs ist 3D-NAND-Flash mit Triple Level Cells (TLC) und ein 4-Kanal-Controller des Typs Phison 5800 verbaut. Derzeit stehen drei Varianten mit 260, 480 und 960 Gigabyte Speicherkapazität zur Auswahl.

Aufgrund ihrer mit SATA-SDDs vergleichbaren Anschaffungskosten, jedoch doppelt so hohen Geschwindigkeit, eignen sich die von Kingston als Lösungen der Einstiegsklasse positionierten Laufwerke für Anwender, die auf schnelleren Speicher wechseln möchten.

Doppelt so schnell wie SATA-SSDs

Die sequenzielle Leserate gibt Kingston für alle drei Modelle mit bis zu 1.500 Megabyte pro Sekunde an, bei zufälligen Lesezugriffen auf 4K-Blöcke sollen bis 100.000 IOPS möglich sein.

Sowohl die maximal erzielbare sequenzielle als auch die zufällige 4K-Schreibrate variiert je nach Modell. Im ersten Fall soll diese bei 800, 900 und 1.000 MB/s liegen, in letzterem 80.000, 90.000 oder 120.000 IOPS betragen.

Damit seien die PCIe-NVMe-SSDs um das zwanzigfache schneller als klassische Festplatten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und würden eine doppelt so hohe Leistung wie SATA-SSDs bieten.

Lebensdauer

Die maximal schreibbare Datenmenge (Total Bytes Written oder kurz TBW), die Auskunft über die zu erwartende Lebensdauer der SSDs gibt, staffelt sich proportional zur Speicherkapazität. Den Wert bei der kleinsten Variante beziffert Kingston mit 150 TByte, bei dem 460 GByte-Modell sollen es 300 TByte und bei der größten Ausführung 600 Terabyte sein.

Die mittlere Betriebsdauer (Mean Time between Failures, kurz MTBF), also die Zeit zwischen zwei Ausfällen, gibt der Hersteller mit einer Million Stunden an.

Preise und Verfügbarkeit

Die drei neuen Modelle der A1000-Reihe sind ab sofort erhältlich. Die Preise bewegen sich momentan abhängig vom Händler angefangen von 90 Euro für die 240 GByte-Variante über 160 Euro für 480 GByte bis hin zu etwa 300 Euro für das 960 GByte-Modell. Auf alle Produkte gewährt Kingston fünf Jahre Herstellergarantie plus kostenfreien technischen Support.

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